Allgemeine Berichte | 21.01.2014

Prunksitzung der Karnevalsgesellschaft Odendorf

Mit Phantasie und Liebe zum Fastelovend

Mit Phantasie und Liebe zum Fastelovend

Swisttal-Odendorf. Kaum waren Vorstand, Elferrat und die Tanzgarden der KG unter dem Applaus der Besucher in den Dorfsaal einmarschiert und Präsident Heiner Schumacher hatte Freunde und Gäste begrüßt, stand auch schon der erste Höhepunkt der Prunksitzung an: Der Einmarsch des Prinzenpaares Jürgen I. und Silke I. (Bröhl) unter der musikalischen Begleitung durch das Tambourcorps Loreley 1908 Odendorf. Der Präsident stellte das Prinzenpaar noch einmal kurz vor und sprach ihm den Dank der ganzen KG aus, dass es sich für diese Session als Prinzenpaar zur Verfügung gestellt hat; die Proklamation hatte bereits im November des vergangenen Jahres zu Beginn der Session stattgefunden.

Zu Ehren des Prinzenpaares bot das Tambourcorps unter der Leitung von Peter Dederichs einen bunten Potpourri beliebter Karnevalsmelodien, von „Viva Colonia“ bis „Am Eigelstein is Musik“. Da wurde schon fleißig mitgesungen und geschunkelt.

Mit den Gardetänzen der „Dancing Cats“ und der „Five Star Dancer“, beides Tanzgruppen der KG, startete dann das bunte Programm.

Mit dem Büttenredner „Ne Tröötmann“, der Mann mit dem Susafon, auf dem er noch nie gespielt hat, trat eine Legende des Kölner Karnevals in Odendorf auf. „Jede Ähnlichkeit mit Musik wäre rein zufällig“, steht schon auf der Visitenkarte des bereits 87-jährigen Karlheinz Jansen. Für seine Bühnenpräsenz, seine humorvollen Texte, aber auch für das soziale Engagement wurde der urkölsche Karnevalist 2008 mit der „Nase des Monats“ und 2012 mit der Willy-Millowitsch-Medaille geehrt.

„Ich föhle Kölsch“ hieß es dann mit der Vier-Mann-Band „Jeckediz“. Mit eigenen Liedern und Klassikern wie „Loss mer singe“ oder „Hück du mer fiere“ heizten die Musiker aus der Kölner Südstadt dem Dorfsaal so richtig ein. Nachdem die Tanzgruppen der KG noch einmal ein paar rassige Showtänze gezeigt hatten, kam der imposante Auftritt der „Ehrengarde der Stadt Bonn“, das große Traditionscorps in Rot-Weiß des rheinisch-bönnschen Karnevals. Für die Musik, die Tanzdarbietungen und den gekonnten Auftritt des Tanzmariechens mit ihrem Tanzoffizier gab es einen Riesenapplaus. Mit Schunkelliedern wie ihrem ersten großen Hit aus dem Jahr 2007, „Die Winzerin vom Rhein“, oder „Zacka Zacka“ nahm die Sechs-Mann-Mundartband die große Narrenschar mit auf ihre musikalische Reise. Auch „Die zwei Schlawiner“ und die „Fidele Fordler“, ein Tanzcorps mit Mitgliedern aus zwölf Nationen, konnten begeistern. Den Abschluss des Programms machten die „Schäng“, fünf Vollblutmusiker aus der Domstadt mit Liedern wie „Us em Lewe“ oder „Marie danz för mich“.

Wie jede Vereinstätigkeit kommt auch der Karneval nicht ohne den Einsatz von Menschen aus, die sich dem Erhalt der rheinischen Traditionen verschrieben haben. Für ihre zehnjährige Mitgliedschaft in der Odendorfer KG wurden Jasrain Knappe, Lisa Vollberg und Lena Vollberg ausgezeichnet.

Gottfried Gratzfeld vom Bund Deutscher Karnevalisten überreichte die Auszeichnungen. Geehrt wurden auch zwei Prinzenpaare, und zwar Theo I. und Leni I. (Giesgen) für die Session 1964 und Michael II. und Claudia II. (Wisnewski) für die Session 1989/90.

Einen „Strauß“ voller Karnevalsmusik schenkte der Tambourcorps Loreley dem Prinzenpaar.

Einen „Strauß“ voller Karnevalsmusik schenkte der Tambourcorps Loreley dem Prinzenpaar.

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