Dieblicher Möhnen rockten die Moselland-Narrhalla
Mit Wumms und Karacho
Dieblich. Mit Wumms und Karacho starteten die Möhnen des Möhnenclub Lieblich e.V. in die Karnevalszeit. In der voll besetzten Mosellandhalle bekamen die Besucher ein abwechslungsreiches und kurzweiliges Programm geboten: Mini-, Jugend- und Große Garde überzeugten genauso auf ganzer Linie wie das Funkenduo Celine Kaffine und Fiona Gohr. Sitzungspräsidentin Martina Vogel machte sich erst gar nicht die Mühe ihren Stolz zu verbergen, hat doch auch sie bereits als Gardemädchen und auch als Funkenmariechen für die Möhnen getanzt. Nachwuchssorgen hat der Möhnenclub keine: Caroline und Sebastian Ohlig, Jule und Arne Bolkenius, Chantal Hennen, Tom Klein sowie Katharina und Georg Vogel zeigten auf köstliche Art und Weise was sie tun, wenn sie nicht gerade auf der Bühne stehen und für das Pubertier Tom Klein liegt der Weg „Am Arsch vorbei...“ durchaus stets im Bereich des Möglichen.
Die „Sektflöten“ entführten die Zuschauer farbenfroh und unter Trommelwirbel in den Karneval nach Rio, die „Lila Diamonds“ stiegen aus ihren Gruften - so hätte man meinen können - auf die Bühne, wobei es ihnen als hübsche Vampire nach ihrem feurigen Tanz wohl eher nach Wasser als nach Blut gedürstet haben dürfte. Die Verwechslung der Telefonnummer des örtlichen Malers mit der Nummer einer sexualtherapeutischen Praxis stiftete Verwirrung bei Melanie Brüschke, Petra Bolkenius und Carmen Bretz und führte zu herrlichen Verwicklungen. Mit einer ganz eigenen Interpretation des Märchens „Schneewittchen“ sorgte der Elferrat für den ersten Höhepunkt des Abends und Begeisterungsstürme des Publikums. Die Amazonen der „Ladykracher“ zeigten sich kampflustig hinreißend und „Dat Marie“ (Melanie Brüschke) riss mit ihrer „Ich bin, wie ich bin“-Performance dann auch den letzten Besucher von seinem Stuhl bevor die Hupfdohlen als Meerjungfrauen alle Anwesenden endgültig verzauberten und die Sitzung ins große Finale mündete.
Die Veranstaltung war vorbei, die Partynacht jedoch noch lange nicht und so feierte man bis in die frühen Morgenstunden weiter.
