Allgemeine Berichte | 09.11.2022

Rheinbacher Schützinnen und Schützen der St. Sebastianus- und St. Hubertus Schützenbruderschaft bewahren Traditionen

Mit dem 78. Schuss stand der neue Hubertus-Schütze Udo Enders fest

Links: Hildegard Vetterling, Hubertus-Schütze Udo Enders. Hintere Reihe: Andreas Zündorf, Peter Horst, Michael Pfannkuch. Vordere Reihe von links nach rechts: Dietmar Vetterling, Diözesanbundesmeister Robert Hoppe, Brudermeister Walter Honerbach, stellv. Diözesanbundesmeister Tobias Kötting, Präses der Bruderschaft Pfarrer Bernhard Dobelke. Foto: privat

Rheinbach. Auch in diesem Jahr haben die Schützinnen und Schützen eine Alternative gefunden, um trotz der Zerstörung der Schützenhalle und des Anwesens infolge der Flutkatastrophe ihr traditionelles Patronatsfest zu Ehren des Schutzheiligen, des Hl. Hubertus zum 65. Mal durchführen zu können.

Der Wettbewerb zur Ermittlung der Hubertusmajestät für die erwachsenen Mitglieder fand auf dem Schützenplatz statt.

Mit dem 78. Schuss stand dann auch der neue Hubertus-Schütze fest. Schützenkönig Udo Enders hat es geschafft, auch diese Kette als äußeres Zeichen der Hubertus-Majestät zu erkämpfen und die einjährige Regentschaft als Hubertus-Schütze für die Bruderschaft anzutreten.

Den Festgottesdienst am Sonntag zu Ehren des Schutzpatrons des Hl. Hubertus zelebrierte der Präses der Bruderschaft, Pfarrer Bernhard Dobelke in der Pfarrkirche St. Martin. Der Diözesanbundesmeister des Diözesanverbands Köln Robert Hoppe nahm diesen feierlichen Rahmen zum Anlass, um die Verdienste des Brudermeisters der Rheinbacher Schützenbruderschaft auf besondere Art und Weise wertzuschätzen. In seiner Laudatio hob er die verschieden Stationen, ausgeübten Ämter und schießsportlichen Aktivitäten und Erfolge von Walter Honerbach in seiner 48-jährigen Zugehörigkeit zur Bruderschaft und des Schützenwesens hervor. Mit höchstem Engagement setzt Walter Honerbach seine Kraft dafür ein, die Mitglieder für die Herausforderung „Neubau eines neues Vereinsheims und neuer Sportstätten an anderer Stelle“ nach der Zerstörung der Schützenhalle und der sportlichen Anlagen infolge der Flutkatastrophe zu motivieren und die über 700-jährige Tradition fortzusetzen. Diözesanbundesmeister Robert Hoppe ehrte Walter Honerbach auf Beschluss des Bundesvorstandes des BHDS mit einer der höchsten Auszeichnung zum Dank und in Anerkennung für den langjährigen beispielhaften Einsatz im Sinne der Zielsetzung historischer Schützen und der großen und überzeugenden Verdienste um die Verwirklichung der hohen Ideale für „Glaube, Sitte und Heimat“ mit dem „Schulterband zum St. Sebastianus Ehrenkreuz“ unter starkem Beifall der Schützinnen und Schützen sowie der anwesenden Ehrengäste.

Am Nachmittag konnten weitere verdiente Mitglieder für langjährige Mitgliedschaft und besondere Leistungen geehrt werden. Bürgermeister Ludger Banken, das Mitglied des Landtages NRW Oliver Krauß, der stellv. Bürgermeister Markus Pütz und der Vorstand des Diözesanverbandes Köln nahmen an der Veranstaltung teil.

Der Brudermeister dankte der Hubertus-Schützin 2021 Else Wolber mit einem Blumenstrauß für die Regentschaft im vergangenen Jahr und ihren Einsatz bei vielen Veranstaltungen. Er überreichte dem Schützenkönig Udo Enders die Kette als neuen Hubertus-Schützen 2022.

Dank und Anerkennung wurden für 65 Jahre Mitgliedschaft und engagiertem Wirken zum Wohle der Bruderschaft Gregor Kreuser und für 40 Jahre Betty Grohs und Hans Boehnert ausgesprochen und eine Dankesurkunde überreicht.

Einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung des Jugend- und Jugendbetriebs im Bezirksverband Voreifel haben Katharina Rosenthal und Sascha Hahnenberg geleistet.

Der Brudermeister konnte Katharina Rosenthal als Dank und in Anerkennung für den beispielhaften Einsatz und die besonderen Verdienste um die St. Sebastianus Schützenjugend mit dem „Jugendverdienstorden in Bronze“ ehren. Sascha Hahnenberg wurde zum Dank und in Anerkennung für den beispielhaften Einsatz im Sinne der Zielsetzung historischer Schützen und des Bundes das „Silberne Verdienstkreuz“ des Bundes der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften verliehen.

Leider ist bis heute der Blick in die Zukunft für die Rheinbacher Schützen immer noch ungewiss. Die vor der Bruderschaft stehenden großen Herausforderungen sind nur im Zusammenwirken aller Kräfte von Bund, Land und Kommune zu bewältigen. Die Zeit drängt!

Die Entscheidungen zum Aufbau eines neuen Vereinsheims mit sportlichen Anlagen an einem anderen Ort sind überfällig.

Links: Hildegard Vetterling, Hubertus-Schütze Udo Enders. Hintere Reihe: Andreas Zündorf, Peter Horst, Michael Pfannkuch. Vordere Reihe von links nach rechts: Dietmar Vetterling, Diözesanbundesmeister Robert Hoppe, Brudermeister Walter Honerbach, stellv. Diözesanbundesmeister Tobias Kötting, Präses der Bruderschaft Pfarrer Bernhard Dobelke. Foto: privat

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