Mit dem Heißluftballon in die Freiheit
Ahrweiler. Wie spektakulär Geschichte sein kann, erlebten rund 90 Besucherinnen und Besucher am 26. September in der Dokumentationsstätte Regierungsbunker. An diesem Freitagabend berichtete nämlich Günter Wetzel von seiner legendären Flucht aus der DDR – eine wahre Begebenheit, die der Kinofilm Ballon vor sieben Jahren auf die Leinwand brachte. Mitreißend schilderte Wetzel, wie er 1979 in nur fünf Wochen den wohl ungewöhnlichsten Fluchtplan des Kalten Krieges umsetzte: Aus 18 Meter langen Stoffbahnen entstand eine Ballonhülle, deren Volumen über 4.000 Kubikmeter fasste. „Den größten Teil der Zeit habe ich mit Nähen verbracht“, erzählte Wetzel. Das nötige Wissen eignete er sich heimlich in Bibliotheken an – die ausgeliehenen Bücher fanden sich später sogar in seiner Stasi-Akte.
Am 16.09.1979 hob der Ballon schließlich ab: vier Erwachsene, vier Kinder, ein Flug durch die Nacht ins Ungewisse. Nach einem Feuer im Korb endet die Fahrt nur 28 Minuten nach dem Start. Minuten voller Angst, bis die Gruppe auf westdeutsche Polizisten trifft: „Sind wir im Westen?“, fragt Wetzel die Beamten – „Natürlich, wo sonst?“ Die Familien Wetzel und Strelzyck haben es geschafft! Eindrucksvoll legte Wetzel auch die politischen Hintergründe seiner Flucht dar: Unterdrückung und Überwachung bestimmten das Leben in der DDR, Perspektiven gab es kaum. „Ich wollte mich weiterentwickeln – und das war ausgeschlossen“, sagte er offen. Auf die Frage, ob die Flucht nicht lebensgefährlich gewesen sei, antwortete er schlicht: „Wir haben das nicht so gesehen, in unseren Augen war das keine Gefahr.“ Ein Abend, der in der besonderen Atmosphäre des Regierungsbunkers Geschichte greifbar machte – und das Publikum tief bewegte.
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