Unterwegs mit dem Eifelverein Ortsgruppe Linz
Mit dem Naturschutzwart in die Vulkaneifel
Linz. Wie vor zwei Jahren führte die Reise wieder in die schöne Vulkaneifel. 35 Mitglieder und Gäste waren der Einladung gefolgt. Los ging es mit dem Bus nach Maria Lach zum Parkplatz Hochkreuz. Dort wartete Wanderführer Walter Müller aus Niederzissen, ein exzellenter Kenner der Geschichte, Flora und Fauna rund um Maria Lach. Er führte die Wanderer mit vielen Erklärungen zur Wingertsbergwand, dem bedeutenden erdgeschichtlichen Denkmal weltweit. Hier hat sich der Ausbruch des Lacher See-Vulkans eindrucksvoll verewigt. Wanderfreund Müller erläuterte uns an einer Nebenwand eindrucksvoll die verschiedenen Entstehungsprozesse. Danach wurde am Kloster eine Rast eingelegt.
Spannende Erkenntnisse im Mayener Grubenfeld
Gegen 14.00 Uhr traf die Gruppe am Mayener Grubenfeld ein und wurde von zwei Freunden vom Eifelverein Mayen begrüßt. Auf dem Rundgang erläuterten die Wanderfreunde Hippel, ehemaliger Steinmetzmeister und Vulkanexperte und der Vorsitzende Rogalski diese bedeutendsten Abbaustätten für Basaltlava. Dieser poröse Stein eignet sich hervorragend für die Herstellung von Mühlsteinen. Auf der Sohle einer Grube hat sich ein kleiner See, der Silbersee, gebildet. Seltene Tiere zum Beispiel der Uhu, abertausende Fledermäuse und Pflanzen gehören zu den neuen Bewohnern dieser alten Arbeitswelt.
Das letzte Ziel war ein Hotel in Welling an der Nette. Obwohl das Haus schon zwei Hochzeitsgesellschaften bewirtete, waren die Wanderer vom Service und den Speisen angetan. Ein schöner Abschluss nach diesem erlebnisreichen Tag.
