Bauernmarkt in Montabaur
Mit dem Wetter um die Wette gestrahlt
Montabaur. Der Bauernmarkt in Montabaur strahlte mit dem Herbstwetter um die Wette. Kein Wunder also, dass sich die Stadt bereits zur Mittagszeit zusehends füllte. Es waren vor allen Dingen die regionalen Delikatessen, die hoch im Kurs standen: Wurst- und Fleischspezialtäten aus Rind, Schwein, Pferd, Esel oder Wild – die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Direkt nebenan gab es Leckereien aus Käse, Honig, Wein, Likör, Brot, Gewürze sowie Äpfel, Nüsse und Kekse. Letzteres wahrscheinlich, um bereits ein wenig auf die bevorstehende Weihnachtszeit einzustimmen.
Seit mehr als zwanzig Jahren fertigt Korbmacher Rudi Meurer aus Eschelbach Körbe in allen Größen, mit seiner Fingerfertigkeit begeisterte er vor den Toren der Pfarrkirche St. Peter in Ketten Groß und Klein. Die unbestrittene Attraktion allerdings waren drei Alpakas, die sich von nichts und niemanden in ihrer Ruhe stören ließen. Gemächlich kauten sie auf ihrem Heu und musterten ihre Zuschauer ebenso neugierig wie sie selbst bestaunt wurden.
Der Konrad-Adenauer-Platz war dem Krimskrams vorbehalten: Private Anbieter verkauften auf einem Flohmarkt Schätze, die lange Zeit im Keller, auf dem Speicher oder in der Garage ihr Dasein gefristet hatten.
Bauern- und Flohmarkt boten in diesem Jahr nahezu ideale Bedingungen, die Besucher nutzten den strahlenden Sonnenschein ausgiebig zum Flanieren und Kaufen. Ab 13 Uhr öffneten auch die Ladengeschäfte zu einem verkaufsoffenen Sonntag, lockten mit vielen Schnäppchenangeboten und attraktiven Preisen. Damit hat sich Montabaur in diesem Jahr einmal mehr als lohnendes Familien- und Einkaufserlebnis empfohlen.
Die drei Alpakas ließen sich von nichts und niemandem stören.
