Allgemeine Berichte | 17.01.2017

Sternsingeraktion 2017

Mit den Sternsingern unterwegs

Mit den Sternsingern unterwegs

Weißenthurm. Der letzte Ferientag startete für rund 30 Grundschüler und Grundschülerinnen in Weißenthurm recht früh, da sie bereits um 9 Uhr fertig eingekleidet als Sternsinger von Pastor Günther Vogel in die Pfarrei entsandt wurden.

Die Erfahrung einer Gruppe von Achtjährigen soll im folgenden Bericht wiedergegeben werden. Nachdem man sich bei Minus 8 Grad in der Werftstraße und bei drei Firmen eingesungen hatte, stand um 10 Uhr die Verbandsgemeinde auf dem Programm. Dort wurden die Sternsinger von Herrn Bürgermeister Georg Hollmann und vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern herzlich empfangen. Die Kinder ließen es sich im Anschluss nicht nehmen, dort noch von Tür zu Tür zu gehen. Was zunächst aufgrund der Kälte draußen angenehm schien, stellte sich zum Schluss als Anstrengung für die Kinder heraus, da man sich schließlich mit mehreren Kleidungsschichten auf die eisigen Temperaturen eingestellt hatte. So freute man sich auf den weiteren Weg die Hauptstraße entlang in die Stadt hinein. Die Kinder wurden überall freundlich aufgenommen und bei allen Familien oder Firmen, gleich welcher Nationalität, durften die Sternsinger ihren Segensspruch aufsagen. Bei einigen arabischen Familien, die diese deutsche Tradition nicht kannten, wurden wir dennoch freundlich begrüßt. Wo die Begleiterin der Gruppe an ihre Grenzen stieß konnte der syrische Begleiter, ein junger Lehrer aus Beirut, der im Jahr 2015 nach Deutschland kam, in Landessprache zur Erklärung und einer Spendengabe beitragen.

Nach einem Mittagessen im Vereinshaus, bereitet durch Frauen der Pfarrei Weißenthurm, gingen die Kinder gestärkt und aufgewärmt erneut ans Werk, Spenden für Kinder in Kenia zu sammeln, wo die Menschen unter einer großen Trockenheit zu leider haben.

Am nächsten Morgen machte man sich verstärkt durch einen weiteren König auf den Weg. Die Bibel lässt hier eine freie Interpretation der Anzahl zu, da dort sogar noch gar nicht von den heiligen drei Königen die Rede ist, sondern vielmehr nur von „den Sterndeutern“. Leider hatte sich die Sonne heute hinter einer dicken Wolkendecke versteckt und die Kinder zogen tapfer frierend von Haus zu Haus. Umso wärmer war dafür der Empfang in vielen Häusern, wo bei manchen bereits einige Jahre keine Sternsinger mehr gewesen waren. Besonders in Erinnerung bleibt den Kindern sicher der Besuch einer Familie, wo man traditionell jedes Jahr ein Foto mit Hund und Hoheiten macht. Zwischendurch zwar versorgt mit einer Tasse warmem Kakao gaben die Kinder nach vier Stunden Kälte zunächst auf. Auch wenn es nur noch eine Straßenseite der Lindenstraße zu besuchen galt, hatte ein vorheriger Schnee- und Eisregen die Kinder noch zusätzlich ausgekühlt. Nur durch gutes Zureden ließen sich die vier Kinder nach einem Teller Suppe überzeugen, noch die restliche Strecke zu absolvieren um dann im Anschluss die erhaltenen Süßigkeiten untereinander aufzuteilen. Diese letzten Häuser zeigten fast alle die Besonderheit, dass die Bewohner Hundebesitzer waren, so dass die allesamt tierlieben Könige großen Spaß daran hatten, mit feuchter Schnauze begrüßt zu werden. Ob die Angst vor Hunden bei dem Begleiter dadurch kuriert wurde, ist noch nicht sicher. Beladen mit einer großen Tüte voll Süßigkeiten konnten die Kinder am späten Nachmittag wieder nach Hause um sich dann bereits um 18.30 Uhr zum Vorabendgottesdienst wieder im Kostüm in der Kirche einzufinden.

In Erinnerung wird den Kindern sicher der herzliche Empfang in den meisten Häusern bleiben und die wenigen Menschen, wo unser Besuch unerwünscht war, zeigten oder sagten dies immerhin respektvoll.

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  • Andi-RLP: Hallo Herr oder Frau Bastian, Sie haben Recht, die Kommentarantwort von mir war falsch ausgedrückt. Das Wort "vertrauensvoll" steht natürlich im Bericht. Jedoch habe nicht ich den vertrauensvollen Abstimmungsprozess...
  • S. Bastian: Herr Winkelmann, Sie werden doch ihren eigenen Artikel kennen. Zitat: "Verbandsbürgermeister Jan Ermtraud machte in einer Rede deutlich, dass die Maßnahmenliste einerseits das Ergebnis eines vertrauensvollen...
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  • Gitta Meyer: Ehrlich,die ganze Idee Buga im Mittelrhein ist falsch. Die Gemeinden sind verschuldet. Schauen sie sich Lahnstein an. Hier ist nichts los. Die Brücke wird bestimmt toll,aber sonst.....
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