Allgemeine Berichte | 12.05.2020

Ehrenamtsbörse Wachtberg informiert:

Mit der „AHA“-Formel dem Corona-Virus begegnen

Kaum dauerhafte Entspannung bei der Corona-Pandemie

Gemeinde Wachtberg. Die Corona-Pandemie hat die Welt weiter fest im Griff. Auch wenn es einen bundesweiten „Flickenteppich“ von Erleichterungen (Neudeutsch: Lockerungen) gibt, ist von wirklicher Normalität kaum etwas zu spüren. Es wird wohl noch Monate dauern, bis sich so etwas wie Normalität einstellen könnte. Und diese wird dann mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine andere Normalität sein, wie es bis zum März dieses Jahres als „normal“ gegolten hatte. Das sollen keine Unkenrufe sein, sondern es ist eine pragmatische Feststellung. Gleichwohl geht das Leben täglich weiter mit seinen derzeitigen Verwerfungen, Einschränkungen und Problemen. Durch die Lockerungen hinsichtlich der Kitas und der Schulen, sowie der erweiterten Möglichkeiten der Außenorientierung, von Sport und Fitnessmöglichkeiten im öffentlichen Raum könnte der Eindruck erweckt werden, dass die Krise überwunden ist: Aber dem ist leider nicht so. Um langfristig das Virus zu bewältigen – nämlich so lange, bis eine wirksame Behandlungsmöglichkeit oder gar eine wirksamen Impfstoff entwickelt wurde - kann es noch Monate dauern. Deswegen ist es immens wichtig, die geltenden Abstands- und Hygieneregeln peinlich genau zu beachten. Hier hat sich die einleuchtend klingende „AHA“ –Formel als nützlich erwiesen.

„AHA“ bedeutet: Abstand, Hygiene, Alltagsmaske

Was vielleicht banal klingen mag, ist überlebenswichtig, wenn man der Virus-Pandemie Einhalt gebieten will. Mit dieser „AHA-Formel“ ist das Wesentliche auf den Punkt gebracht. Es ist nicht nur vernünftig, sich danach zu richten, sondern auch folgerichtig, wenn man die Bedeutung der drei Buchstaben beachtet:

„A“ = Abstand halten. Trotz Maske und allen sonstigen Vorsichtsmaßnahmen ist ein Mindestabstand von 1,50 m im Inneren von Räumen von Personen untereinander zwingend erforderlich. In vielen Geschäften findet man auf dem Boden entsprechende Hinweise durch Markierungen. Dieser Abstand sollte auch außen eingehalten werden. Besser ist dort ein Abstand von mindestens 2 m, weil es draußen keine Maskentragepflicht gibt.

„H“ = Hygienemaßnahmen einhalten. An erster Stelle steht das Händewaschen mit Seife und warmem Wasser; Mindestdauer 20 sec. Durch die Tenside in der Seife wird das Virus inaktiv. Zum Abtrocknen am besten Papierhandtücher verwenden, ansonsten die Stoffhandtücher öfter als sonst wechseln. Wenn es zwischendurch keine Gelegenheit zum Händewaschen gibt, können die Hände auch mit Desinfektionsmittel desinfiziert werden.

„A“ = Alltagsmaske verwenden. Seit Ende April ist es Pflicht, in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Geschäften, sowie in sonstigen geschlossenen Räumen (z.B. Agenturen oder dergleichen) entweder Mund- und Nasenbedeckungen zu tragen oder (als Notlösung) einen Schal entsprechend hochzuziehen.

Trotz Masken bitte keinen geringerer Abstand

Maske und Abstand sind im Zusammenwirken ein durchaus effektiver Schutz. Man sollte sich nicht in Sicherheit wiegen, indem man beim Tragen der Maske den erforderlichen Sicherheitsabstand verringert. Das wäre genau das falsche Signal und der Schutz gegen eine Infektion, würde deutlich sinken. Wenn dazu noch die Einwegmaske im normalen Hausmüll entsorgt wird und die wiederverwendbaren Masken bei 60 Grad Vollwaschgang mit gewaschen werden, kann man gemeinsam der erfolgreichen Bekämpfung des Coronaviruses näher kommen.

Einkaufshilfen der Ehrenamtsbörse: Tel. (01 60) 95 45 55 54 Liefern mit Maske

Die ehrenamtlichen Helfer der Ehrenamtsbörse verwenden bei der Besorgung von Lebensmitteln, Medikamenten und dergleichen immer eine Mund-Nasenbedeckung. In aller Regel wird der erweiterte Abstand von mindestens zwei Metern bei der kontaktlosen Übergabe gewährleistet. So kann gemeinsam das Ziel erreicht werden, die Corona-Pandemie zu bewältigen. Ein ausdrückliches Lob gilt allen Initiativen, beiden Kirchen und allen Einzelpersonen, die sich in ihrer Nachbarschaft oder in den Ortsteilen ebenfalls Tag für Tag engagieren und Hilfe leisten.

Pressemitteilung der

Ehrenamtsbörse Wachtberg

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