Vorstudie für BuGa 2031 im Welterbe Oberes Mittelrheintal vorgestellt
„Mit der BuGa wird das Wir-Gefühl gestärkt“
Rhein-Lahn-Kreis. Nachdrücklich unterstützt Landrat Frank Puchtler die Bestrebungen, die Bundesgartenschau im Jahre 2031 ins Unesco-Welterbe Oberes Mittelrheintal zu holen. Daher begrüßte er die nun vorgestellte Vorstudie als wichtigen Schritt hin zur Bewerbung um die „BuGa 2031“.
Die Vorstudie war auf Bitten des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal, dessen Vorsteher Landrat Puchtler ist, vom rheinland-pfälzischen Innenministerium erarbeitet worden. Die mehr als 50-seitige Studie zeigt erstmals die anzugehenden Aufgaben, die Möglichkeiten und auch noch offene Fragen hinsichtlich einer Bundesgartenschau im gesamten Bereich des Welterbetals von Bingen/Rüdesheim bis Koblenz auf. Auf Basis dieser Studie soll dann bis Herbst 2016 entschieden werden, ob das Mittelrheintal sich um eine „BuGa 2031“ bewirbt. Gerade aufgrund der vielen positiven Aspekte, die die Studie aufzeigt, sagte Landrat Puchtler: „Ich bin für die BuGa, weil mit der BuGa Identität, Gemeinschaftssinn und Wir-Gefühl gestärkt werden.“
Die Vorstudie wurde nun Innenminister Roger Lewentz im Beisein von Landrat Puchtler und vielen anderen im Kulturhaus Oberwesel der Öffentlichkeit präsentiert. Auch in den Medien stieß die Präsentation auf große Resonanz. Bereits jetzt hat sich ein „Freundeskreis BuGa 2031“ gegründet, zu dessen Vorsitzenden Landrat Puchtler gewählt wurde. Landrat Puchtler zeigt sich begeistert über die positive Aufnahme der BuGa-Idee bei den Menschen in der Region: „Das ist eine Idee, hinter der sich das Tal komplett versammelt“. Der Kreistag des Rhein-Lahn-Kreises habe, so ergänzt der Landrat, bereits im Juli 2015 in einem einstimmigen Beschluss seine Unterstützung für das Projekt „BuGa 2031“ ausgesprochen. In dem Beschluss heißt es auch: „Die Verwaltung wird gebeten, gemeinsam mit dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Rhein-Lahn-Kreises und den benachbarten Kreisen und Städten das Projekt voranzutreiben.“
Die komplette Vorstudie ist im Internet als PDF-Dokument auf www.ea.rlp.de und www.zv-welterbe.de veröffentlicht.
Pressemitteilung des
Rhein-Lahn-Kreises
