Allgemeine Berichte | 08.12.2016

Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V.

Mit neuem Format und altbekannten „Marken“ ins 30. Kulturjahr

Kleinkunstbühne will menschlichen Geist mit neuen Erkenntnissen „düngen“

Sorgen bei der 24. Westerwälder Kabarettnacht im März in Oberelbert für den musikalischen Teil: „Timm Beckmann plus“.privat

Montabaur. Für Francis Bacon bedeutete Kultur schon im 17. Jahrhundert so viel wie den menschlichen Geist zu düngen mit neuen Erkenntnissen. Im Westerwald versucht die Kleinkunstbühne Mons Tabor e.V. im kommenden Jahr bereits mit dem 30. Jahresprogramm etwas in diesem Sinne zu „düngen“. Beiträge dazu sind erfolgreiche Formate wie die Reihe „Musik in alten Dorfkirchen“ sowie die „Westerwälder Kabarettnacht“ und das Kleinkunstfestival „Folk & Fools“. Mit „Kabarett im Gelbach“ ist 2017 zudem Premiere eines ganz neuen Formates.

„Da im zurückliegenden Jahr mit Ausnahme unseres Kleinkunstfestivals Folk & Fools fast alle Karten verkauft werden konnten, gehen wir hoffnungsvoll ins neue Veranstaltungsjahr“ so der Vorsitzende der Kleinkunstbühne, Uli Schmidt. „Zudem werden wir als reine Wanderbühne auch wieder in eine zeitgemäße Licht- und Tontechnik investieren können“, so der Technische Leiter der Bühne, Torsten Schmitz.

Start in das 30. Jubiläumsprogramm ist am Samstag, 28. Januar die Premiere zum neuen Format „Kabarett am Gelbach“. Dazu wird mit Matthias Deutschmann ein Altmeister des anspruchsvollen politischen Kabaretts erwartet. Er stellt in der Dorfgemeinschaftshalle in Montabaur-Ettersdorf sein neues Programm „Wie sagen wir´s dem Volk?“ vor. Der Kartenvorverkauf beginnt am 28. Dezember.

Weiter geht es mit der 24. „Westerwälder Kabarettnacht“ in der Stelzenbachhalle in Oberelbert. Am 17. und 18. März sind dort mit Aydin Isik, Thomas Schreckenberger und „Tim Beckmann plus“ aufstrebende Kabarettisten zu erleben. Der Kartenvorverkauf findet am 18. Februar in Montabaur und Oberelbert statt.

Als Beitrag zum Kultursommer Rheinland-Pfalz geht die Weltmusikreihe „Musik in alten Dorfkirchen“ nach dem zurückliegenden 100. Jubiläumskonzert bereits ins 22. Jahr. Wie gehabt warten wieder fünf hochwertige Konzerte mit Gruppen aus verschiedenen Ländern dieser Welt von Juni bis September auf viele an fremden musikalischen Kulturen interessierte „Wäller“. Auftakt ist am 14. Mai (Muttertag) mit einer Folkband vom anderen Ende der Welt. Weiter geht es am 18. Juni mit Gästen aus Skandinavien. Es folgen drei weitere Konzerte mit Weltmusikern aus Afrika, Russland und Irland. Wie gehabt: Beste Weltmusik im Westerwald!

Ein Höhepunkt im Kulturangebot des Westerwaldes ist sicher wieder das schon 27. Kleinkunstfestival „Folk & Fools“ in der Stadthalle in Montabaur. Es findet an 2 Tagen mit unterschiedlichem Programm am 17. und 18. November statt. Zu erleben ist ein Spitzenprogramm mit jeweils zwei internationalen und deutschen Künstlern. So am ersten Festivaltag ein „A-Cappella-Special“ mit den bekannten Formationen „Basta“ und „Medlz“. Am zweiten Festivaltag wird ein internationales Spitzenprogramm geboten.

Ermöglicht wird dieses herausragende Programm mit Hilfe der Sparkasse Westerwald-Sieg, der NASPA und der Energieversorgung Mittelrhein (EVM) als Werbepartner sowie dem Land, einzelnen Kommunen und dem Kultursommer Rheinland-Pfalz. „Aber wir können dauerhaft nur ein Programm auf höchstem Niveau anbieten, wenn wir durchweg alle Karten verkaufen“, so Schatzmeister Carsten Frenzel. Aber auch die Künstler und Künstlerinnen, die oft vom anderen Ende der Welt zu uns kommen, sollen sich bei uns im Westerwald wohlfühlen. Dazu trägt Kamilla Vuong mit ihrem Cateringteam entscheidend bei.

Neben den erhofften Besuchermassen ist für die Kleinkunstbühne Mons Tabor noch etwas unverzichtbar: Einige weitere aktive Mitarbeiter mit Interesse für die Bühnentechnik, Programmgestaltung, Werbung, Catering, die als ehrenamtliche Kulturschaffende mithelfen wollen. Gerne sind diese schon zum traditionellen Neujahrstreff der Kleinkunstbühne am Sonntag, 15. Januar 2017 willkommen. Auch innovative Unternehmen, die als Werbepartner oder Sponsor was für die anspruchsvolle Kultur und damit für den „weichen Standortfaktor Kultur“ in der Region tun wollen, werden nicht abgewiesen.

Direkt aus Russland am 16. Juli zu „Musik in alten Dorfkirchen“ in den Westerwald: „Loyko“.

Direkt aus Russland am 16. Juli zu „Musik in alten Dorfkirchen“ in den Westerwald: „Loyko“. Foto: Picasa

Sorgen bei der 24. Westerwälder Kabarettnacht im März in Oberelbert für den musikalischen Teil: „Timm Beckmann plus“.Fotos: privat

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