Allgemeine Berichte | 05.09.2016

Rengsdorfer Kirmes

Mit neuem Konzept erfolgreich

Burschen und Maimädchen boten ihren Gästen eine „Höllenparty“, Tischfußball und ein Höhenfeuerwerk über dem Rheintal

Die Maimädchen und ihr Helfer hinter der Sektbar arbeiteten gut gelaunt.

Rengsdorf. Mit einigen Neuerungen feierten die Burschen und Maimädchen Rengsdorf mit ihren Gästen die diesjährige Kirmes. Der Erfolg war eindeutig. Schon am Freitagabend kochte die Stimmung im Festzelt auf dem Waldplatz, es war im wahrsten Sinn des Wortes „die Hölle“ los. Dazu trugen nicht unwesentlich die „Partyteufel“ bei, die in höllenrotem Outfit die Bühne und das Zelt rockten.

Der Burschenverein hatte auf seiner Facebook-Seite angekündigt: „Eins ist klar: Wir rocken dieses Jahr noch lauter, dass sogar die Hölle wackelt!“

Ob es so weit gekommen ist, weiß man nicht. Aber im Zelt hatten die überwiegend jungen Besucher mächtig Spaß beim Tanzen, an der Sektbar oder den Biertischen. Draußen auf dem Festplatz drehten sich noch spät in der Nacht rasend schnell die Gondeln eines Fahrgeschäfts, während sich das Kinderkarussell für den nächsten Tag ausruhte. Auch die bunt beleuchteten Pagodenzelte waren neu. Hier, sagte Burschenvereinsvorsitzender Jens Büttner, wurden tagsüber im Rahmen eines Biergartens Getränke verkauft, anstatt wie bisher an herkömmlichen Bierbrunnen. Büttner ist seit drei Jahren Vorsitzender des Burschenvereins Rengsdorf. Unterstützt werden die 18 Burschen und 16 Maimädchen bei der Ausrichtung der Kirmes vom Verein ehemaliger Burschen. Jens Büttner erklärt: „Wir haben bereits voriges Jahr unser Kirmeskonzept umgestellt und den Freitagabend zum Hauptabend gemacht. Das war sehr erfolgreich, deshalb hofften wir auf den gleichen Erfolg in diesem Jahr. Das hat sich bestätigt.“ Am Freitagabend schon stellte der Burschenvereinsvorsitzende fest: „Es sieht sehr gut aus!“

Für den Samstagabend hatte der Verein in diesem Jahr als Neuerung noch ein Kickerturnier angesetzt sowie ein großes Höhenfeuerwerk, um den bisher meist etwas schwächeren Besuch an diesem Tag zu verbessern. Hier konkurriert Rengsdorf mit der traditionell etwas stärkeren Kirmes in Straßenhaus. Für das Kickerturnier hatten sich zehn Teams angemeldet. Das Feuerwerk in der Halbzeit fand nah beim Zelt statt, mit dem Rheintal und dem Neuwieder Becken als dekorativem Hintergrund.

Nach der langen Nacht mit den Partyteufeln trafen sich die Burschen und Maimädchen am Samstagnachmittag zum Umzug durch Rengsdorf und dem anschließenden Kirmesbaumaufstellen.

Den Kindern wurde „Fun for Kids“ geboten. Der Sonntag lief, wie Jens Büttner es beschreibt, als „klassischer Dorfabend mit Programm“ ab. Es gab ein paar kleine Einlagen von den Burschen und Maimädchen, den traditionellen Zeltgottesdienst mit Pfarrer Stinder, das Verlesen der Bierzeitung und eine Tombola. Nach dem Zeltgottesdienst am Vormittag wurde den Kirmesgästen eine Erbsensuppe aus der Gulaschkanone serviert. Nachmittags sorgte der Frauenchor für Kaffee und Kuchen.

Am Montag beim traditionellen Frühschoppen mit Speck- und Eieressen unterstützte der Musikverein Heimbach-Weis die Rengsdorfer Kirmes musikalisch. Den Speck und die Eier hatten Burschen und Maimädchen bereits eine Woche vorher bei einem Rundgang durch den Ort gesammelt. Wer seinen Etat an den Kirmestagen zuvor bereits ausgeschöpft hatte, der musste auch an diesem Tag nicht auf den Kirmesbesuch verzichten: Es gab Freibier.

Gute Stimmung bei den überwiegend jungen Besuchern der Rengsdorfer Kirmes. Dafür sorgten unter anderem die „Partyteufel“.

Gute Stimmung bei den überwiegend jungen Besuchern der Rengsdorfer Kirmes. Dafür sorgten unter anderem die „Partyteufel“.

Das Konzept ging voll auf: Im Festzelt war „die Hölle los“.-KER-

Das Konzept ging voll auf: Im Festzelt war „die Hölle los“.Fotos: -KER-

Bis spät in die Nacht war viel los.

Bis spät in die Nacht war viel los.

Die Maimädchen und ihr Helfer hinter der Sektbar arbeiteten gut gelaunt.

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Mülltonnen -Reinigung, bis auf Widerruf
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi Bau
Anzeige "Rund ums Haus"
Heizöl/Diesel/Holzpellets
Zukunft trifft Tradition KW 18
Nachruf Karl-Heinz Knops
Empfohlene Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
67

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Foto: Kaikoro – Adobe Stock
569

Boppard/Emmelshausen. Auf der A61 zwischen Emmelshausen und Boppard befinden sich zwei Hunde auf der Fahrbahn. Dies meldet der ADAC. Verkehrsteilnehmende in beiden Fahrtrichtungen sollten also vorsichtig fahren. BA

Weiterlesen

Imageanzeige
Holz Loth-Entsorgung
Schulze Klima -Image
Innovatives rund um Andernach
10 Jahre NoWi
Maikirmes Franken
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Berufskraftfahrer gesucht
Media-Auftrag 2026/27
Aktionstage 5.-7. Mai
Zukunft trifft Tradition KW 18
Titelanzeige
Innovatives rund um Andernach
First Friday Anzeige Mai
Jubiläum
Titel
10 Jahre Nowi
Azubispots Bad Neuenahr 2026