Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
Mit psychischen Erkrankungen umgehen
Seminar für Flüchtlingshelfer am 20. September in Mayen
Kreis Mayen-Koblenz. Wie kann man als ehrenamtlicher Flüchtlingslotse Menschen, die an einer psychischen Erkrankung leiden, bestmöglich helfen? Wie stellt man Erkrankungen und Behandlungsbedürftigkeit fest? Was ist ein Trauma und wie erkennt man seine persönlichen Grenzen bei der Unterstützung? Dazu findet am Donnerstag, 20. September, um 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus in Mayen eine von der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz veranstaltete Schulung mit Diplom-Psychologin Gaby Markert statt.
Etwa die Hälfte der nach Deutschland geflüchteten Menschen leidet an einer psychischen Erkrankung, die aufgrund von traumatisierenden Erlebnissen im Herkunftsland und auf der Flucht entstanden ist. Das Seminar soll praxisnahe Hilfestellungen vermitteln, die es ermöglichen, dass man der verantwortungsvollen Aufgabe als ehrenamtlicher Helfer mit Freude und Motivation gerecht werden kann. Gleichzeitig wird auch darauf aufmerksam gemacht, an welchem Punkt man konkrete Unterstützungen besser an Fachstellen delegieren sollte, um sich selbst vor starken Belastungen zu schützen.
Das Seminar findet am Donnerstag, 20. September, um 18 Uhr im Mehrgenerationenhaus Mayen, St.-Veit-Straße 14, in 56727 Mayen statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldungen an die Kreisverwaltung Mayen-Koblenz, Michael Kock, unter Telefon (02 61) 108-655 oder per E-Mail an fluechtlingshilfen@kvmyk.de.
Pressemitteilung
Kreisverwaltung Mayen-Koblenz
