Allgemeine Berichte | 12.02.2020

Team „Wohnen für Hilfe“ in Remagen

Mit viel Frauenpower in die neuen 20er-Jahre

Auch ab dem kommenden Semester vermittelt das Projekt wieder Partnerschaften

Team 2020 (von links): Christine Hartok (Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit), Irmgard Israel (Ehrenamt Öffentlichkeitsarbeit/Netzwerkarbeit), Anne Dommershausen (Koordination/Vermittlung), Julianne Klein (Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit), Michaela Wolff (Netzwerkarbeit /Öffentlichkeitsarbeit). Foto: privat

Remagen. Was als ein Ein-Mann-Projekt – oder besser „Eine-Frau-Projekt“ – als Anne Dommershausens Initiative begann, ist in den letzten drei Jahren zu einem eng zusammenarbeitenden Team aus fünf engagierten Frauen gewachsen. So startet das Gemeinschaftsprojekt „Wohnen für Hilfe“ der Hochschule und des Studierendenwerks Koblenz zielsicher in das neue Jahrzehnt.

Das Projekt „Wohnen für Hilfe“ existiert bundesweit und ist sehr erfolgreich. Allein in Koblenz und Remagen wurden seit 2017 bereits 50 Wohnpartnerschaften vermittelt. Aktuell sind es 24 Studierende, die in „Wohnen für Hilfe“-Partnerschaften leben, und es dürfen auch noch mehr werden, denn im März erwarten die Koblenzer Hochschulen, auch in Remagen viele neue Studierende.

„Es gibt viele positive Erfahrungen, weshalb wir mit vereinten Kräften daran arbeiten, das Projekt bekannt zu machen“, berichtet Michaela Wolff, die sich für das Projekt engagiert. Von so einer Wohngemeinschaft profitieren beide Seiten gleichermaßen. Studierende erhalten Wohnraum und zahlen dafür keine Miete, sondern leisten dem Wohnraumanbieter vereinbarte Hilfen im Alltag, zum Beispiel Unterstützung im Haushalt, Garten, bei der Technik, usw. Als Faustregel gilt: ein Quadratmeter Wohnraum für eine Stunde Hilfe pro Monat.

Vertrauen ist das Schlüsselwort, das immer wieder fällt. Hier macht es sich bezahlt, dass Anne Dommershausen viel Zeit in die Bewerbungsgespräche investiert. „Beide Seiten müssen ein echtes Interesse an dieser Form des gemeinsamen Wohnens haben“, betont die Koordinatorin des Projektes. „Hier geht Qualität vor Quantität.“ Deshalb werden die Wohnpartnerschaften auch bis zum Ende begleitet, und Dommershausen steht als Ansprechpartnerin zur Verfügung. Und es besteht immer die Möglichkeit zum Probewohnen.

Bei manchen ist es Liebe auf den ersten Blick, andere müssen sich erst aneinander gewöhnen – schließlich treffen nicht nur verschiedene Generationen, sondern meist auch verschiedene Kulturen aufeinander. So unterschiedlich wie die Menschen sind auch die Wohnpartnerschaften. Eine Bindung entsteht aber überall, oft noch lange über die gemeinsame Wohnzeit hinaus. Denn in einem sind sich alle einig: Das Zusammenleben ist eine Bereicherung, auf die niemand mehr verzichten möchte.

Infos zu „Wohnen für Hilfe“ unter Tel. (02 61) 95 28-981, E-Mail koblenz@wohnen-fuer-hilfe.de und auf der Internetseite wohnen-fuer-hilfe.de. Pressemitteilung des

Studierendenwerks Koblenz

Team 2020 (von links): Christine Hartok (Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit), Irmgard Israel (Ehrenamt Öffentlichkeitsarbeit/Netzwerkarbeit), Anne Dommershausen (Koordination/Vermittlung), Julianne Klein (Verwaltung/Öffentlichkeitsarbeit), Michaela Wolff (Netzwerkarbeit /Öffentlichkeitsarbeit). Foto: privat

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  • Rita Butz: Sehr schön verfasster Bericht , sehr zutreffend und diese beiden " Helden " üben eine Vorbildfunktion für unsere Gemeinde aus !! L. G. verbunden mit meiner höchsten Wertschätzung!!

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