Diakonisches Werk Rhein-Lahn verstärkt Angebot
Mitarbeitende des neuen Sozialbüros sind auch mobil
Paulinenstiftung finanziert neues Beratungsmodell
Bad Ems/Rhein-Lahn-Kreis. Im Diakonischen Werk (DW) Rhein-Lahn in Bad Ems wurde ein neues Sozialbüro eröffnet, das Hilfe suchenden Menschen in den Verbandsgemeinden Bad Ems-Nassau und Nastätten sowie in der Umgebung noch schneller Beratung bieten soll. Ermöglicht wird das auf drei Jahre befristete Projekt von der Diakoniegemeinschaft Paulinenstift, die Personal- und Sachkosten in Höhe von 60.000 Euro pro Jahr übernimmt und dem Büro außerdem ein Fahrzeug finanziert, um die Beratung auch in der Region anbieten zu können.
„Jeder Mensch kann sich an die Mitarbeitenden wenden, der sich über soziale Fragen informieren möchte, der Hilfsmöglichkeiten sucht oder in schwierigen seelischen, sozialen und finanziellen Situationen Beratung braucht“, beschreibt Burkhard Struth, stellvertretender Leiter des DW Rhein-Lahn, das Beratungsfeld. Die Beratungskräfte unterstützen auch bei der Durchsetzung von Ansprüchen auf Sozialleistungen wie Arbeitslosengeld II und Grundsicherung. Susanne Aping, Marc Lucas und Dunja di Matteo-Görg teilen sich im Alten Rathaus in Bad Ems am Sitz des DW dazu ein Büro und die neu geschaffene Stelle. Aber nicht nur dort sind sie ansprechbar und im Einsatz. „Den Menschen entgegen zu kommen und auch ehrenamtliche Begleitung und Unterstützung vor Ort zu organisieren, soll durch das Sozialbüro ermöglicht werden“, beschreibt Struth. So werden im Bürgerhaus von Nastätten offene Sprechstunden angeboten, außerdem können die Mitarbeitenden bei Bedarf vor Ort Beratungstermine vereinbaren. „Das fanden wir besonders sinnvoll, dass die soziale Beratung in einer ländlichen Region wie der unsrigen mobil ist und nicht nur Mobilität von den Ratsuchenden fordert“, sagte Staatsminister a.D. Karl Peter Bruch, Vorsitzender des Stiftungsrats der Paulinenstiftung, als er zusammen mit dessen Vorstand Kristian Brinkmann, den Förderbescheid für Fahrzeug und Büro überreichte. Die Schere zwischen arm und reich klaffe immer weiter auseinander, umso wichtiger sei es, dass es mit dem Diakonischen Werk Fachwissen und eine Stimme gebe, die den Ratsuchenden beisteht und hilft, ihre Rechte durchzusetzen, so Bruch.
Rat und Hilfe
„Diakonie ist der Dienst für Menschen in persönlichen Krisen, in schwierigen Lebenslagen, in ungleichen und ungerechten Verhältnissen“, bekräftigte Struth im Dank an die Stiftung. Gemäß dieses Auftrags sei das Sozialbüro ein offenes Angebot für Rat und Hilfe suchende Menschen in der Region der beiden Verbandsgemeinden. Und Struth betonte, dass die Beratung grundsätzlich unabhängig von ethnischer Herkunft, Geschlecht, Religion, Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Identität erfolge. Er hoffe, dass viele Menschen das Angebot annehmen.
Das Sozialbüro bietet folgende offenen Sprechstunden an: im Bürgerhaus (Schulstraße 29) in Nastätten dienstags von 9 bis 12 Uhr (Telefon 0 67 72-84 75); im Diakonischen Werk (Am Alten Rathaus 1) in Bad Ems mittwochs von 9 bis 12 Uhr und donnerstags von 15 bis 18 Uhr (Telefon 0 26 03-96 23-35); Termine nach Vereinbarung unter Telefon 0 26 03-96 23-30.
Pressemitteilung
Dekanat Nassauer Land
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