Allgemeine Berichte | 17.12.2019

Dr. von Ehrenwall‘sche Klinik Bad Neuenahr-Ahrweiler

Mitarbeiter beteiligten sich an der zeitgleichen Protestmittagspause

Patienten und Bürger wurden so auf die aktuelle Situation aufmerksam gemacht

Protestiert wurde zahlreich und laut gegen die vom Gemeinsamen Bundesausschuss gegen den Widerstand der Fachgesellschaften umgesetzten Richtlinie zur Personalverordnung in Psychiatrie und Psychosomatik, die am 1. Januar 2020 in Kraft tritt.Foto: KG

Bad Neuenahr-Ahrweiiler. Am vergangenen Donnerstag beteiligten sich die Mitarbeiter der Dr. von Ehrenwall’schen Klinik an der zeitgleichen Protestmittagspause aller psychiatrischer Kliniken in Deutschland.

Protestiert wurde zahlreich und laut gegen die vom Gemeinsamen Bundesausschuss gegen den Widerstand der Fachgesellschaften umgesetzten Richtlinie zur Personalverordnung in Psychiatrie und Psychosomatik, die am 1. Januar 2020 in Kraft tritt. „Das bedeutet eine Fortsetzung einer völlig unzureichenden Personalbemessung, die weder leitliniengerechte Versorgung psychisch kranker Menschen noch ein neues Therapieverfahren berücksichtigt“, so die Ärztliche Direktorin und Chefärztin Christiane Tholen-Rudolph. Chefärztin Katharina Friedrichs ergänzt: „Stattdessen wird es ein erhebliches Mehr an Zeitaufwand geben, das für die Behandlung von Patienten dann nicht mehr zur Verfügung steht.“

Eine vom Bundesverband der Angehörigen psychisch kranker Menschen (BAPK) eingebrachte Petition, die mehr Personal fordert, wurde vielfach unterzeichnet. In Deutschland erkrankt pro Jahr jeder vierte Erwachsene psychisch, 1,2 Millionen Menschen müssen stationär behandelt werden.

„Für diese Menschen ist mehr Personal und Zeit notwendig: für Beziehungsaufbau, Deeskalation und Vermeidung von Zwangsmaßnahmen, partizipative Entscheidungsfindung und eine menschenwürdige, moderne Behandlung“, meint Christoph Smolenski, Geschäftsführer und ehemaliger Ärztlicher Direktor der Klinik. Patienten und Bürger von Ahrweiler wurden so auf die aktuelle Situation aufmerksam gemacht und beteiligten sich rege an der Unterschriftenaktion.

Protestiert wurde zahlreich und laut gegen die vom Gemeinsamen Bundesausschuss gegen den Widerstand der Fachgesellschaften umgesetzten Richtlinie zur Personalverordnung in Psychiatrie und Psychosomatik, die am 1. Januar 2020 in Kraft tritt.Foto: KG

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