-Anzeige- Die Firma Orthopädie Schneider kümmert sich um alles rund um das Thema Fuß
Mobil, gesund und fit
Grafschaft-Ringen. Was macht ein 3-D-Drucker in einer Orthopädie-Werkstatt? Einlagen drucken! Da ist ein neuer Trend, um individuelle Einlagen zu erstellen. Die Festigkeit der Einlage wird dabei durch die Dichtigkeit des Materials bestimmt. Das Material, aus dem die Einlagen gedruckt werden, kann nach Reinigung recycelt und zu neuen Einlagen verarbeitet werden. Bis zu vier Stunden dauert der Druck eines Paares. Solch ein Drucker wird in Kürze die Ausstattung von Orthopädie-Schneider in Ringen ergänzen. Hier treffen die Erfahrung von vier Generationen Orthopädie-Schuhmachermeistern und die neueste Technik zusammen.
Individuelle Beratung
„Wir heilen nicht, aber wir können helfen, wieder beschwerdefreier zu laufen“, fasst Holger Schneider, seit 2003 Orthopädie-Schuhmachermeister, zusammen. Individuelle Beratung ist das Herzstück seines Betriebes. „Wenn die Kunden zum ersten Mal zu uns kommen, findet zunächst ein ausführliches und persönliches Beratungsgespräch statt“, erläutert er. Scanner und Laufband ermöglichen eine genaue Diagnose des Problems. „Wir haben hier 2- und 3-D-Scanner und unser Laufband registriert die Belastungen des Fußes in der Bewegung“, erklärt er weiter. Der 2-D-Scanner hat den Trittschaumkasten größtenteils abgelöst, denn viele, die schon einmal Einlagen bekommen haben, noch kennen. Genau diese Mischung aus Erfahrung, handwerklichem Können, einem hohen Berufsethos und dem Einsatz neuester Technik führen dazu, dass der im Herzen von Ringen gelegene Familienbetrieb weit über die Kreisgrenzen hinaus viele zufriedene Kunden hat.
Wer trotz Einlagen nicht auf das Tragen seiner Lieblingsschuhe verzichten will, dem kann vielleicht eine orthopädische Schuhzurichtung helfen. In der Wirkung ähnelt sie einer Einlage, wird aber fest in den Schuh eingearbeitet, egal ob es sich um Pumps oder um Sneaker handelt. Zum Angebotsspektrum von Orthopädie Schneider gehört auch die Fertigung von Maßschuhen. Wenn diese vom Arzt verschrieben werden, gehört zur Erstversorgung zwei Paar Straßenschuhe und ein Paar Hausschuhe.
Innovative Technik
„Wir fertigen hier medizinische Produkte“, verdeutlicht Holger Schneider und deshalb müssen die entsprechenden Richtlinien eingehalten werden. So muss beispielsweise das verarbeitete Leder medizinisch zertifiziert sein. Um den Kunden eine größere Modellauswahl bieten zu können, arbeitet das Ringener Familienunternehmen mit einem Schäftemacher zusammen. Die Patienten können online Farbe, Form und Modell des Schuhs auswählen. Grundlage jeder Versorgung ist der individuellen Leisten, der nach den Daten des 3-D -Scans gefertigt wird. Im Keller befindet sich ein Lager mit etwa 600 Leisten, erläutert Schneider.
Spezialisiert hat sich Orthopädie Schneider im Bereich Sicherheitsschuhe. Für den persönlichen Arbeitsschutz spielen Sicherheitsschuhe eine wichtige Rolle. Gerade bei Schuhen, die einen ganzen Arbeitstag lang jede Belastung mitmachen sollen, ist der Tragekomfort sehr wichtig. Gleichzeitig müssen die individuellen Zurichtungen so ausgeführt werden, dass der Schuh nicht seine Zulassung als Sicherheitsschuh verliert. Deshalb arbeitet Orthopädie Schneider mit namhaften Herstellern in diesem Bereich zusammen. Einen ersten Überblick zu diesem Thema bietet die Homepage.
Langjährige Erfahrung
Das 1924 von Schuhmachermeister Johann Schneider gegründete Unternehmen ist stetig gewachsen. Was zunächst in einem kleinen Raum des elterlichen Hauses begann, ist nach diversen Um- und Anbauten zu einem Betrieb mit über 250 Quadratmetern und derzeit acht Mitarbeitern, darunter ein Azubi, gewachsen. Ergonomische Arbeitsplätze, Staubabsaugungs- und Frischluftzufuhranlage, moderne und traditionelle Arbeitsgeräte sowie eine familiäre Atmosphäre prägen den Betrieb. Kürzlich wurde ein Altgeselle nach 48 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand verabschiedet. „Bert Simons wurde noch von meinem Großvater eingestellt und gehört zur Familie,“ erinnert sich Holger Schneider.
Bert Simons kommt immer noch an zwei Vormittagen in der Woche zur Arbeit und freut sich auf den Austausch mit den Kollegen.
Holger Schneiders Vater ) arbeitet ebenfalls noch im Betrieb mit.
Das Engagement der erfahrenen Mitarbeiter hilft aber auch dem Betrieb, denn es mangelt an Nachwuchs. Derzeit gibt es in ganz Rheinland-Pfalz in etwa 30 Auszubildende – in allen Ausbildungsjahren zusammen. Die dreieinhalbjährige Ausbildung zum Orthopädieschuhmacher ist anspruchsvoll, aber auch innovativ, vielseitig und interessant. Neben den handwerklichen Fähigkeiten werden auch medizinisch-technische Kenntnisse vermittelt. Aufgabe des Berufes ist es, für die Fußgesundheit der Menschen zu sorge. Oder wie es auf der Homepage heißt: „Endlich wieder mehr Lebensqualität für Sie und Ihre Füße“.
Weitere Information:
Orthopädie Schneider, Rheinbacher Straße 22, 53501 Grafschaft-Ringen, Telefon: 0 26 41/ 26 054 7, Telefax: 0 26 41 / 79 67 7, E-Mail: info@ortho-schneider.de Homepage: www. ortho-schneider.de. KS
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