Maifelder Jugend- und Seniorentaxi – Zu Jahresbeginn Nutzungsbedingungen angepasst
Mobilität macht Jung und Alt zufriedener
Maifeld. Mobilität ist ein großer Faktor für die Lebenszufriedenheit eines Menschen. Deshalb führte die Verbandsgemeinde Maifeld im Mai 2011 neben dem Jugend- als Pilotprojekt auch das Seniorentaxi ein. Ein neues Angebot, das sich schnell bewährte und viele Nachahmer fand. Zum 1. Januar 2019 wurden die Nutzungsbedingungen den Bedürfnissen der Seniorinnen und Senioren erneut angepasst. Seit Jahresbeginn können ab 70-Jährige und Schwerbehinderte (mit den Merkmalen AG, BL oder H) das Seniorentaxi täglich von 8 bis 20 Uhr, freitags, samstags, vor und an Feiertagen sogar bis 23 Uhr in Anspruch nehmen. Damit kam der Verbandsgemeinderat Maifeld dem Wunsch des Seniorenbeirats nach, der Nachbesserungsbedarf zum Beispiel für den Besuch von Gottesdiensten, Konzerten oder abendlichen Feiern sah.
Die Nutzung des Seniorentaxis ist denkbar einfach: Kooperationspartner anrufen, am Ende der Fahrt bezahlen. Die Hälfte der Kosten beziehungsweise maximal acht Euro pro Fahrt werden vom Preis direkt abgezogen. Kooperationspartner sind: Mietwagen Halfen (Münstermaifeld), Telefon: (0 26 05) 44 56, Taxi-Charly (Münstermaifeld/Polch), Telefon: (0 26 05) 20 22, Taxi 1000 Simon (Polch), Telefon: (0 26 54) 10 00 und Mietwagen Kauermann (Münstermaifeld), Telefon: (0 26 05) 84 94 91 0. Wurden zu Beginn des Projektes überwiegend Arzt- und Einkaufsfahrten abgerechnet, so kommen inzwischen Fahrten zum Chor oder zum Stricktreff, zum Konzert oder der Geburtstagsfeier dazu. Kurz: Das Seniorentaxi macht nicht nur mobil, sondern dient auch der Kontaktpflege. Und genau das ist gewünscht, denn wer einer drohenden Vereinsamung im Alter entgegenwirkt, bleibt jünger und gesünder. So zieht Bürgermeister Maximilian Mumm eine positive Bilanz sowohl für das Jugend- als auch für das Seniorentaxi.
„Mobilität ist ein großer Faktor für die Lebenszufriedenheit eines Menschen. Wenn wir mit unseren Angeboten erreichen können, dass die Maifelder auch im jugendlichen und fortgeschrittenen Alter gerne hier leben, sich unterstützt und aufgehoben fühlen - dann haben wir unsere Aufgabe der Daseinsvorsorge ein Stück weit erfüllt.“
