FWG Grafschaft bezieht Stellung zum Thema Wohnen
Moderne Wohnformen im Kreuzerfeld II
FWG Grafschaft favorisiert eine schnelle Entwicklung durch die Gemeinde
Grafschaft. „Immer häufiger begegnen uns die Schlagwörter demografischer Wandel und Wohnen im Alter . Die früher noch in unseren Dörfern aktiv praktizierte Wohnform von mehreren Generationen unter einem Dach, ist auch bei uns immer seltener geworden. Konkrete, unterschiedliche Bedürfnisse abdeckende Angebote für ein Wohnen im und mit dem Alter fehlen auf der Grafschaft gänzlich,“ so schätzt Lothar Barth, der Fraktionsvorsitzende der FWG, die aktuelle Wohnsituation auf der Grafschaft ein. Im Rahmen der Beratungen zum Kreuzerfeld II hatte die FWG bereits bei den ersten Überlegungen im Ortsbeirat eine Gemeinbedarfsfläche gefordert.
Ideenwettbewerb soll ausgeschrieben werden
Die FWG vertritt zu dem Thema eine eindeutige Position: Um den Einstieg in den Prozess der Erstellung von einem altersgerechtem Wohnungsangebot zu forcieren, soll die Gemeinde die dafür vorgesehenen Flächen erwerben und anschließend in einem Ideenwettbewerb vergeben. „Darin sehen wir weitere Effekte,“ so Barth, „zum einen können wir Einfluss nehmen, zum anderen werden eventuell innerörtliche Objekte durch Umzug der älteren Bewohner in das neue Angebot verfügbar. Diese Objekte könnten dann im Sinne einer Reaktivierung der Dorfkerne näher betrachtet werden. Moderne Wohnformen, vom betreuten Wohnen bis zum Mehrgenerationenwohnen, sind durchaus ein Gewinn für die ganze Gemeinde Grafschaft. Der Impuls zum Ausbau derartiger Angebote ist in den Augen der FWG eine klassische Aufgabe der Daseinsvorsorge der Gemeinde. Die Kommune muss die Chance wahrnehmen, sich die rund 5000 qm in der Umlegung zuteilen zu lassen. Dafür dürfen aus unserer Sicht auch Schulden gemacht werden. Das ist eine gute Investition und diese werden wir bei den anstehenden Beratungen in der kommenden Sitzung des zuständigen Fachausschusses vertreten und einfordern.“ „Mit Blick auf die aktuellen Unternehmensansiedlungen ist uns allen bewusst, dass insbesondere das Angebot an Mietwohnungen auf der Grafschaft ausbaufähig ist. Wie man Verantwortung übernimmt, hat uns gerade HARIBO mit seinen Grundstücksankäufen für Mitarbeitermietwohnungen demonstriert,“ so Klaus Barthelt, Ortsbeirat aus Ringen.
HARIBO macht Mitarbeiter froh
„Nun kommt endlich der notwendige Schwung in das seit über 10 Jahren werdende Baugebiet. - Einen Schwung den die Gemeinde nutzen muss, um ihre Ideen für die Wohnformen dieser Gemeinbedarfsfläche zu realisieren. Für mich sind dabei auch Kombinationen sozialer Aspekte und altersgerechter Wohnformen denkbar.“ Um der Vielschichtigkeit des Themas gerecht zu werden, sollte nach Ansicht der FWG sowohl der Jugend- und Seniorenbeirat als auch das Projekt „Älterwerden in der Grafschaft“ neben den Ausschüssen der Gemeinde eingebunden werden.
Pressemitteilung der
FWG Grafschaft
