Bauarbeiten in zwei Phasen aufgrund Planfeststellungsverfahren
Modernisierung der Verkehrsstation Unkel
Unkel. Die Modernisierung der Verkehrsstation Unkel wird in zwei Phasen erfolgen. Darauf haben sich der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) als Besteller und Organisator der Zugleistungen im Nahverkehr auf der Schiene im Norden von Rheinland-Pfalz und die Stadt Unkel mit der DB InfraGO verständigt, um möglichst bald mit den Arbeiten beginnen zu können.
„Das städtische Umfeld rund um den Bahnhof haben wir in den letzten Jahren enorm aufgewertet. Wir freuen uns sehr darauf, dass nun auch der Bahnhof selbst durch die Modernisierung und Barrierefreiheit aufgewertet wird“, sagt Alfons Mußhoff, Stadtbürgermeister von Unkel.
Eine Rahmenvereinbarung zwischen dem Land RLP, dem SPNV-Nord und der Deutschen Bahn vom Januar 2021 sieht für die Verkehrsstation Unkel den Ausbau der Bahnsteige und die Schaffung der Barrierefreiheit vor. Die Bahnsteige von Gleis 1, 2 und 3 sollen von 38 cm auf 76 cm erhöht, der Bahnsteig von Gleis 1 um 8 m verlängert, die Bahnsteige von Gleis 2 und 3 um 36 m verkürzt werden. Zudem sehen die Modernisierungsmaßnahmen die Sanierung der Personenunterführung sowie die Erneuerung der Beleuchtung, der Ausstattungselemente sowie des Wegeleitsystems vor.
„Ein Teil der Maßnahmen zur Herstellung der Barrierefreiheit benötigt ein Planfeststellungsverfahren beim Eisenbahn-Bundesamt mit langen Vorlaufzeiten“, erläutert Thorsten Müller, Verbandsdirektor des SPNV-Nord. „Damit sich das Vorhaben nicht insgesamt verzögert, haben wir uns dafür entschieden, die Modernisierung in zwei Phasen anzugehen.“
Die erste Phase der Bauarbeiten wird während der Generalsanierung der rechten Rheinstrecke im Jahr 2026 stattfinden. Hier werden alle Arbeiten sowie Vorbereitungen getroffen, welche kein Planrechtsverfahren benötigen. „Der barrierefreie Ausbau der Station durch die Erreichbarkeit des Mittelbahnsteiges ist in dieser ersten Phase leider noch nicht herzustellen, da hier das Planrecht erforderlich ist“, sagt ein DB Sprecher. Diese Baumaßnahme solle daher in der zweiten Phase erfolgen, deren Planung, Finanzierung und Terminierung aufgrund des Planfeststellungsverfahrens aktuell noch nicht möglich sei, so die DB. Man wolle dies gemeinsam mit der Stadt Unkel und dem SPNV-Nord angehen.
In dieser zweiten Phase soll für die Erreichung der Barrierefreiheit ein Aufzug von der Personenunterführung zum Mittelbahnsteig installiert werden, wofür der Mittelbahnsteig baulich angepasst werden muss. Zudem überprüft eine Machbarkeitsstudie zurzeit, ob die Bausubstanz der bestehenden Personenunterführung geeignet ist, um in Richtung Rabenhorststraße verlängert werden zu können. Mit einer Rampe soll dann die Personenunterführung mit der Rabenhorststraße verbunden werden. Damit wird ein barrierefreier Zugang zum Pendlerparkplatz am ehemaligen Güterbahnhof und zum Ortsteil Scheuren hergestellt. Dafür muss der Straßenraum verkleinert werden.
„Wir sind der Stadt Unkel sehr dankbar, dass sie sich bereit erklärt hat, für eine bessere Erschließung der Station ihren Straßenraum einzuschränken“, sagt SPNV-NordVerbandsdirektor Thorsten Müller. „Bisher ist es für die Fahrgäste sehr umständlich, den Bahnhof in oder aus Richtung Parkplatz bzw. Scheuren zu erreichen. In der Vergangenheit kam es immer wieder vor, dass Personen die Gleise überquerten, um den Weg abzukürzen. Es ist zu hoffen, dass durch die Verlängerung der Personenunterführung dieses Sicherheitsrisiko zukünftig ausgeschlossen wird.“
Pressemitteilung SPNV-Nord
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