Allgemeine Berichte | 26.02.2026, 08:55 Uhr

Investition in die Zukunft: Tolle Unterstützung für den Schützen-Nachwuchs in Weißenthurm

Modernisierung im Fokus: Schützenverein investiert in zukunftssichere Anlage

Dirk Cibis, Michael Barth, Thorsten Escher, Johannes Barth und Präses Thomas Gerber.
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Weißenthurm. In Weißenthurm herrscht große Freude bei der St. Hubertus Schützenbruderschaft 1926 e.V., denn dank einer großzügigen Spende der Sparkasse Koblenz in Höhe von 4.250 Euro kann der Verein nun bedeutende Fortschritte in Richtung einer modernen Schießsportanlage und der Förderung des Nachwuchses machen.

Thorsten Escher von der Sparkasse Koblenz überreichte zusammen mit Präses Pfarrer Thomas Gerber im Januar einen symbolischen Scheck an die Vertreter der Bruderschaft.

Diese finanzielle Unterstützung wird direkt in die Sanierung der Schießsportanlagen investiert, insbesondere in den Erwerb hochmoderner Lichtpunktgewehranlagen.

Der große Vorteil dieser modernen Technik liegt in ihrer wegweisenden Bedeutung für die Vereinsarbeit. Da das Schießen ohne echte Munition und völlig gefahrlos erfolgt, entfällt für Kinder die gesetzliche Altersgrenze von 12 Jahren. Dies ermöglicht es sogar der Bambinigruppe, spielerisch, analog und betreut für den Schießsport begeistert zu werden. Doch die Lichtpunktanlage bietet nicht nur für den Nachwuchs Vorteile. Auch Erwachsene profitieren von dieser Form des Trainings, da der Schießsport als hervorragendes Mentaltraining dient. Er fördert nachweislich die Konzentration, schult die Auge-Hand-Koordination und verbessert die Fähigkeit zur Fokussierung. In einer immer hektischer werdenden Welt bietet das Training wertvollen Ausgleich, um innere Ruhe zu finden und die eigene Aufmerksamkeit zu schärfen. Diese Fähigkeiten kommen sowohl Kindern im Alltag, in der Schule und in der Freizeit als auch Erwachsenen im Berufs- und Privatleben zugute.

Ein weiterer zentraler Aspekt der Neuausrichtung ist die Barrierefreiheit. Das Lichtpunktgewehrschießen eignet sich hervorragend für Menschen mit Beeinträchtigungen. Da die Schützenhalle bereits über eine barrierefreie Rampe und ein rollstuhlgerechtes WC verfügt, kann die Bruderschaft ihren sozialen Auftrag weiter ausbauen. Die Mobilität der neuen Anlage erweist sich als Gewinn für alle, da die moderne Technik künftig flexibel bei Stadtfesten oder Weihnachtsmärkten eingesetzt werden kann. So kann der Schießsport direkt und gefahrlos präsentiert werden, und alle Bürger haben die Möglichkeit, ihre Treffsicherheit auszuprobieren.

Die Hubertusschützen laden alle Interessierten, ob jung oder alt, mit oder ohne Beeinträchtigung, herzlich ein, den Verein und die neue Technik kennenzulernen. Jeden Freitagabend ab 18:00 Uhr steht die Schützenhalle in Weißenthurm offen für Training, Einblicke in das Schützenleben und den Austausch in geselliger Runde. BA

Dirk Cibis, Michael Barth, Thorsten Escher, Johannes Barth und Präses Thomas Gerber. Foto: Brigitte Cibis/Hubertusschützen Weißenthurm

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