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Möhnen und Narren aus Remagen, Oberwinter und Kripp feiern Rathaussturm in Remagen

Möhnenschar erobert die Kommune der Blumenkinder im Rathaus

Möhnen überraschten Obermöhn Ulla Fuchs zum zweimal 25-jährigen Geburtstag mit dem Hit-Lied von vor 25 Jahren von Roy Black „Sonne, Mond und Sterne“

24.02.2020 - 15:23

Remagen. Hochbetrieb herrschte am Weiberdonnerstag schon früh auf dem Remagener Marktplatz. Schon weit vor der Schlüsselübergabe hatten sich die Möhne aus Remagen, Oberwinter und Kripp mit den aktiven Jecken von Prinzengarde, Stadtsoldaten, Panikern, der KG Narrenzunft und aktiven Jecken aus den Stadtteilen sowie mit dem Remagener Dreigestirn und dem Kripper Prinzenpaar auf dem Markt getroffen, um den Weiberdonnerstag und den Rathaussturm gebührend zu eröffnen. Einer galten dabei die herzlichsten Glückwünsche von allen: Ulla Fuchs. Die Remagener Obermöhn feierte exakt auf den Weiberdonnerstag den zwei Mal 25-igsten Geburtstag. Und überrascht waren denn alle Jecken auch von den Mitarbeitern des Rathauses. Große Fahnen mit bunten Farben und liebevoll gemalten Blümchen sowie Schildern mit „Make love not war“ zeugten auf dem Rathausbalkon davon, dass das gesamte Rathaus als eine einzige Kommune von Blumenkindern daher kam. An der Spitze nicht nur das langhaarige Blumenkind Bürgermeister Björn Ingendahl, sondern auch das langhaarige Blumenkind Pastor Frank Klupsch, der nicht auf den ersten Blick als solcher erkannt werden konnte. Da waren Spaß und ein äußerst liebevoller Umgang miteinander vorprogrammiert. Da fehlte sogar nicht der rote Teppich für die holden Mädels, angeführt von Jungfrau Wilma aus dem Dreigestirn, den Hofdamen Gabriele und Vera, und natürlich Obermöhn Ulla Fuchs. Das Fähndel wurde nicht nur traditionell geschwenkt von Linda Jäger, sondern kleine Vögelchen hatten der Obermöhn zugeflüstert, dass auch die Prinzen aus Remagen und Kripp Werner II. Efferz und Jörg I. Laux einst in jungen Jahren das Fähndel geschwenkt hatten.

Und dies ließen sich die beiden Regenten nicht zweimal sagen und schwenkten zu Ehren der Möhne mit der Geburtstagsobermöhn Ulla Fuchs gekonnt das Möhnefähndel. Ganz klar wie immer gab es das Stippeföttche der Möhne, das bei der Wiederholung mit Herren aus dem Publikum, natürlich auch Bürgermeister und Pastor, ergänzt wurde. Und wo fanden die Obermöhne aus Remagen, Kripp und Oberwinter letztlich den Rathausschlüssel: natürlich unter einer Blume, die ganz unauffällig auf der Rathaustreppe stand. Und dank der liebevollen Blumenkinder gab es überhaupt keine Gegenwehr, denn „Make love, not war“. Alle gemeinsam sangen „Let the sunshine in“ und „Kumbaja my lord“ und zur Freude aller unterhielten nicht nur die Musiker der Stadtsoldaten bestens, sondern auch das Panikorchester zog noch einmal alle Register seines Könnens. Da tanzten die Narren auf dem Marktplatz so richtig wie die „Blumenkinder“.

Und da die Zeit schneller als gedacht fortgeschritten war, zog Moderator Marcel Möcking zum Schluss die Bremse, und lud alle ein, sich am kleinen Prunkzug bis zur Kreissparkasse zu beteiligen. So ging´s mit Musik und tätärätätä Richtung Süden, wo die Möhne um Obermöhn Ulla Fuchs am Nachmittag im Foyer der Rheinhalle zur traditonellen Möhnesitzung einluden.

AB

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S. Schmidt:
Ohne eine minimale Disziplin der Staatsbürger gerät diese Spaß- und Null-Risiko-Gesellschaft nun an den Rand des Scheiterns. Über die Jahre hat sich diese höchst fragwürdige Einstellung gegenüber Recht und Ordnung, Disziplin und Sorgfalt ausgebildet, ja sogar Menschen dies danach lebten und verlangten wurden in die „rechte“ Ecke phantasiert. Nun ist „Not am Mann“ und wir können in Teilen unserer Gesellschaft nicht auf ebendiese Tugenden zurückgreifen, die aktuell zum Schutz der Risikogruppen gebraucht werden.
juergen mueller:
Ja - Frau Dreyer, wissen WIR. Und da müssen WIR durch - auch ohne die andauernden Ermahnungen der Politik, auch wenn diese aufgrund der Uneinsichtigkeit eines Teiles der Bevölkerung man als notwendig erachtet. Sieht man sich die Medien an, dann geht alles an u.für sich normal weiter. Da ist ein Xavier Naidoo tagtäglich präsent in den Medien - dessen rechtspopulistische Gesinnung jedem bekannt sein müsste,der sich seine Texte einmal näher verinnerlicht,der jahrelang hofiert wird,dem seine Alben aus den Händen gerissen werden,ohne sich Gedanken darüber zu machen,was hinter seinen Texten wirklich steckt,einer,der mit der Blödheit u.auf Kosten seiner Fan`s zum Millionär geworden ist, einer, der mit seinen vermeintlich geistreichen Texten nur eines im Sinne hat, von seiner eigentlichen Gesinnung abzulenken, die er zu gegebener Zeit offen zur Schau tragen kann.
Jean Seligmann:
Ja, die gute alte SPD, auch sie hat sich verändert. So biedert sich Frau Esken bei den Linken an indem sie jetzt, wo viele Menschen vieles verlieren und gigantische Vermögenswerte vernichtet werden, eine Vermögensabgabe zur "Abmilderung der Coronafolgen" fordert. Gehts noch?

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juergen mueller:
Man sollte sich auch einmal in Krisenzeiten darüber im Klaren sein, dass man nicht auf die Kommunalpolitik angewiesen ist zu wissen, was falsch oder richtig ist, sondern einzig u.alleine der gesunde Menschenverstand zählt,den nicht jeder besitzt,was die Ausnahme sein dürfte.Politiker sind auch nur Menschen,die zwar meinen,etwas besser zu wissen u.für unser Wohl zu entscheiden,aber eben nur Menschen,die letzten Endes genauso Fehler in ihrem (ich-bezogenen) Denken machen,wie wir ebenso. Sich alleine auf das Denken anderer zu verlassen,vor allem politisches,damit macht man es sich zu einfach,beraubt sich seiner eigenen Selbstständigkeit u.liefert sich den Fehlern anderer aus.
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