Allgemeine Berichte | 02.03.2026

Möhnentag 2026 in Kirchwald – Regen, na und?

Die Möhnen hatten auch trotz Regen jede Menge Spaß.

Kirchwald. Was hat es geregnet! Doch weder das Wetter noch graue Wolken konnten die gute Laune und den Frohsinn der Kirchwalder Möhnen auch nur im Geringsten trüben.

Gut gestärkt nach einem gemeinsamen Frühstück im Bürgerhaus machten sich am 12. Februar 2026, dem Altweiberdonnerstag, insgesamt 18 Möhnen in zwei Gruppen auf den Weg – eine beeindruckende Zahl jecker Weiber!

Ganz nach Tradition zogen die munteren Frauen durchs Dorf, um ihre bunten Partyeier zu verkaufen. An jeder Tür wurde gehalten, geklingelt und mit viel Charme geworben. Meist gelang der Verkauf problemlos. Manche Türen blieben verschlossen, andere öffneten sich weit – und hier und da wurde die Gruppe sogar hereingebeten.

Auch der Kindergarten stand auf dem Besuchsplan. Gemeinsam mit den Kindern und dem Team wurde gesungen und getanzt, und zum Abschied gab es natürlich eine kleine Süßigkeit für die Kleinen. Ebenso herzlich war der Empfang in der Grundschule, wo die Möhnen ebenfalls fröhlich begrüßt und zum Mitfeiern eingeladen wurden.

Um 14:30 Uhr hieß es dann: Einlass im Bürgerhaus zur großen Möhnenveranstaltung. In diesem Jahr fand das närrische Treiben wieder auf der dortigen Bühne statt – mit einem bunten und abwechslungsreichen Programm. Neben Sketchen und Mitmachtänzen standen auch die örtlichen Tanzgruppen im Rampenlicht.

Den Auftakt machten die „Minis“, die direkt nach dem Kaffee das Publikum begeisterten. Es folgten die „Cool Kids“ und später, nach dem Abendessen, die „Jecke Bippe“. Allesamt Tänzerinnen und Tänzer aus Kirchwald, trainiert von Heike Doll, die einmal mehr großartige Arbeit geleistet hat.

Ein besonderer Moment des Abends war der Auftritt des Tanzmariechens Ida. Für sie war es eine Premiere: Zum ersten Mal stand sie auf der Bühne im Bürgerhaus Kirchwald – und meisterte diesen besonderen Augenblick mit Bravour. Ida kommt aus Monreal und tanzt seit elf Jahren für den Monrealer Carneval Club (MCC), der in diesem Jahr sein 55-jähriges Bestehen feiert. Passend zum Jubiläum präsentierte sie ein mitreißendes Potpourri mit Musik aus den 70er-Jahren. Mit Ausstrahlung, Präzision und spürbarer Freude am Tanz begeisterte sie das Publikum von der ersten Sekunde an. Ihr Auftritt war fulminant – schwungvoll, energiegeladen und voller Ausdruck. Die Stimmung im Saal war grandios, es wurde begeistert mitgeklatscht, und bei den bekannten Melodien war Mitsingen nahezu Pflicht.

Auch eine neu formierte Gruppe, die „Dancing Queens“, riss das Publikum mit ihrem Auftritt zu einem Kult-Hit von ABBA mit. Selbstverständlich durften auch die „Teens of Ösch“ nicht fehlen. Unter der Leitung von Laura und Jule Doll zeigten die jungen Damen einen energiegeladenen Tanz mit beeindruckenden Hebefiguren.

Die „Bangeschissere“ standen in diesem Jahr ebenfalls wieder nahezu vollständig auf der Bühne. Mit einem humorvollen Lied – begleitet von Frank Pohl – machten sie deutlich, dass es Dinge gibt, die Männer nun wirklich nichts angehen.

Für viele Lacher sorgte auch die Gruppe „MaJö“, die anschaulich darstellte, wie ein Familienvater mit der Geburt von Zwillingen Schritt für Schritt in seine neue Rolle hineinwächst.

Heike und Silvia nahmen das Publikum in ihrem Sketch mit auf eine humorvolle Reise durch die Straßen des Dorfes und erklärten auf ehrliche und augenzwinkernde Weise, warum sich die Arbeiten an diversen Kabeln wohl so lange hinziehen. Und auch an Nachwuchstalenten mangelt es in Kirchwald nicht. Jana und Luisa standen wie zwei Profis auf der Bühne und sorgten mit Sprachwitz über Fremdwörter für beste Unterhaltung.

Spannend wurde es nochmals bei einem kleinen Spiel: Vier Freiwillige stellten sich der Herausforderung, vom Publikum pantomimisch dargestellte Musiktitel zu erraten – natürlich nicht ohne Gewinn.

Gegen 21.30 Uhr endete das offizielle Programm – doch damit war noch lange nicht Schluss. Eine fröhliche Party schloss sich an und ließ den Tag ausgelassen ausklingen.

Möglich wurde dieses bunte Treiben im Bürgerhaus nur durch die großartige Unterstützung der anderen Vereine. Gemeinsam organisierten sie den Thekendienst, stellten Küchenhelferinnen, Kellnerinnen und viele fleißige Hände im Hintergrund. Und obwohl die Feier lang und fröhlich war, standen am nächsten Morgen bereits wieder engagierte Helferinnen und Helfer zum Aufräumen bereit.

Diese Veranstaltung unter der Regie des Orgateams der Möhnen konnte nur dank dieser beeindruckenden Gemeinschaftsleistung so erfolgreich durchgeführt werden. Dafür gilt allen Beteiligten ein herzliches und aufrichtiges Dankeschön.

Ösch Alaaf!

Die Möhnen hatten auch trotz Regen jede Menge Spaß. Foto: privat

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Kommentare
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  • Nadja : Ganz einfach, sowas muss garnicht beschrieben werden wenn diese Daten vorliegen. Da kein Fremdverschulden vorliegt sollte man so sensible sein und hinterfragen ob es vielleicht Suizid war wegen genau so was ! Passiert leider garnicht so selten.
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