Allgemeine Berichte | 05.04.2017

Fotografien im Hospiz-Verein Rhein-Ahr Zweigstelle Adenau

„Momentaufnahmen“

V.li. Künstlerin Angelika Furth, die stellvertretende Vorsitzende Hildegard Schneider, die Koordinatorin und Organisatorin der Ausstellung Sabine Schonschek, und die ehrenamtliche Hospiz Begleiterin Barbara Kreuer.UM

Adenau. In der Zweigstelle des Hospiz-Verein Rhein-Ahr in Adenau am Markt 16 stellt Angelika Furth Fotografien unter dem Themenkreis „Momentaufnahmen“ aus. Entstanden sind die Aufnahmen bei einem begleitenden Demenzprojekt im Maternus-Stift in Altenahr über mehrere Jahre. Die ausstellende Künstlerin Angelika Furth wohnt in Ahrbrück und hat Architektur studiert. Allerdings hat sie sich schon früh zur Kunst hingezogen gefühlt und verschiedene Kurse belegt. So in japanischer Tuschmalerei als auch in Radierungen, Aktzeichnen und Aquarell Zeichnungen. Sie ist Mitglied im Künstlerforum Remagen und Vorsitzende im Kulturverein Mittelahr, seit 2008 führt Angelika Furth regelmäßig Ausstellungen im In- und Ausland durch.

Das Demenzprojekt im Maternus-Stift in Altenahr wurde von der damaligen Heimleiterin Elisabeth Schroeder-Solf und Angelika Furth im Jahre 2011 aus der Taufe gehoben und künstlerisch vom Holzbildhauer Rudolf P. Schneider aus Kreuzberg begleitet. Da festgestellt wurde, das sich an Demenz erkrankte Männer immer mehr zurückziehen und vereinsamen kam die Idee auf etwas speziell für Männer anzubieten, das das Innere anspricht und Erinnerungen wach werden lässt. Das Projekt begann mit Fichtenholzstämmen, die von Rudolf Schneider grob vorbereitet waren und die Männer dann zu Hammer und Speitel griffen, um die Stämme in die gewünschte Form zu bringen.

Wie sich die Demenzkranken Männer veränderten und die Gesichtszüge wieder Ausdrücke der Freude erhielten, war für alle eine Überraschung und gleichzeitig die Bestätigung dafür genau das Richtige zu tun. Angelika Furth begleitete das Projekt über all die Jahre, das in kleinen Gruppen in den Sommermonaten einmal in der Woche angeboten wird. Dabei sind Porträts entstanden, die Glücksmomente aufzeigen, ein kleines Lächeln und offene klare Augen, wenn man sehr nahe dran ist. All dies bestärkt das Team, weiterzumachen, und so wird es auch in diesem Sommer wieder das Projekt geben. Die Ausstellung war auch beim Frühlingsmarkt in Adenau zu sehen und ist weiterhin noch bis Dienstag, 2. Mai in den Räumen der Begegnungsstätte in Adenau am Markt 16 zu den Öffnungszeiten mittwochs von 10 bis 12 Uhr und zusätzlich Freitag 7. April, 21. April und 28. April in der Zeit von 17 bis 19 zu besichtigen.

Trauertreff Adenau

Jeden letzten Freitag im Monat von 15.30 bis 17 Uhr in der Begegnungsstätte Adenau, Markt 16 Ansprechpartnerin: Frau Bilnik-Clauß, Tel. (0 26 41) 20 77 69. UM

Die Ausstellung ist in den Räumen der Begegnungsstätte in Adenau am Markt 16 noch bis Dienstag, 2. Mai zu sehen.

Die Ausstellung ist in den Räumen der Begegnungsstätte in Adenau am Markt 16 noch bis Dienstag, 2. Mai zu sehen.

V.li. Künstlerin Angelika Furth, die stellvertretende Vorsitzende Hildegard Schneider, die Koordinatorin und Organisatorin der Ausstellung Sabine Schonschek, und die ehrenamtliche Hospiz Begleiterin Barbara Kreuer.Fotos: UM

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