Kostümsitzung der „Ollemer Bubbelsbröder“
Motto erinnert ans Kirchenjubiläum
Ollheim. Mit ihrem Sessionsmotto „Lev Jecke ens ess kloor, die Olleme Kerch widd 100 Johr“ erinnert die Karnevalsgesellschaft „Ollemer Bubbelsbröder“ gern an das Kirchenjubiläum in diesem Jahr, doch bei der Kostümsitzung am Sonntagnachmittag standen die weltlichen Vergnügungen im Mittelpunkt einer gelungenen Karnevalsveranstaltung. Der KG-Vorsitzende Paul Bison übernahm als Sitzungspräsident das Kommando auf der Bühne im rappelvollen Dorfsaal.
Nach dem triumphalen Einzug des ersten Ollheimer Jugendprinzenpaars mit Prinz Kilian I. (Seyb) und Prinzessin Sina Ashley I. (Cichy) unter der musikalischen Begleitung der Husarenbläser Dom Esch in Begleitung des Elferrats, der Bubbelsschwestern, der Senatoren und Fahnenträger sowie der Gardetanzgruppe trat zunächst die Mini-Garde auf, die von Nicole Seyb und Birgit Bison trainiert wird. Der „Kölner Landmetzger“ (Mac Kalenberg) sorgte anschließend mit einer gelungenen Parodie auf die deutsche Schlagerszene für ordentlich Stimmung im Saal.
„Der Een un der Anne“ nahmen in ihrem lustigen Zwiegespräch das Eheleben aufs Korn und waren sich einig, dass zu einer Trennung immer zwei gehören: die Ehefrau und die Schwiegermutter. Ein herrliches Bild ergab sich anschließend auf der Bühne, als sich sämtliche Tollitäten der Region ein Stelldichein gaben und ihre närrischen Untertanen mit allerlei launigen Liedern, Tänzen und Ansprachen unterhielten. Beim Auftritt der „Rabaue“ bebte erneut der Saal, nicht nur als sie ihren größten Hit anstimmten: „Ich liebe das Leben.“
Die Große Tanzgarde, die von Frank Knepper trainiert wird, hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich vergrößert, derzeit sorgen zehn Mädchen mit sehenswerten Tänzen für Aufsehen. „King Size Dick“ machte einen musikalischen Streifzug durch seine Heimatstadt und erfreute mit eigenen Hits und bekannten Melodien von Willi Ostermann und anderen Kölner Karnevalsgrößen. Comedian und Kabarettist Wolfgang Trepper ließ seiner karnevalistischen Seite freien Lauf, bevor die „Ollemer Mädche“ ihr Publikum mit einem sensationellen Auftritt begeisterten. Den Abschluss der Kostümsitzung bildeten „De Boore“, sie brachten Spaß und Stimmung in den Dorfsaal mit ihren Ohrwürmern „Tschau mit au“ oder „Rut sin de Ruse“, bei denen wirklich jeder mitsingen konnte.
JOST
„Der Een un der Anne“ nahmen bei der Kostümsitzung in Ollheim in ihrem lustigen Zwiegespräch das Eheleben aufs Korn. Foto: Photographer: Volker Jost Auf de
