Allgemeine Berichte | 24.03.2023

Verein Niederbieberer Bürger

Muntere Mitgliederversammlung

Einige Mitglieder präsentieren das Jahresheft.  Foto: privat

Niederbieber. Der Verein Niederbieberer Bürger – VNB – hatte zu seiner diesjährigen Mitgliederversammlung in den Pfarrsaal St. Bonifatius eingeladen und eine erfreuliche Anzahl der Mitglieder war der Einladung gefolgt.

Nach der Begrüßung und Totenehrung durch den Vorsitzenden Bernd Siegel dankte dieser dem Vorstand und allen stillen Helferinnen und Helfern für die gute Zusammenarbeit.

Im Anschluss trug die Geschäftsführerin Anita Trostel den Geschäftsbericht 2022 vor. Sie konnte zufrieden feststellen, dass der VNB trotz der in 2022 noch vorhandenen Einschränkungen durch Corona eine beachtliche Vielzahl an Aktivitäten aufzuweisen hatte.

Der Schatzmeister Klaus Dalpke erläuterte in der Jahresrechnung die finanzielle Lage des Vereins. Er konnte wiederum von einem beruhigenden Polster in der Vereinskasse berichten.

Im Rahmenprogramm stellte Britta Heinrich von der Kita-Sozialarbeit der Stadt Neuwied das geplante Projekt der Ehrenamtsgroßeltern vor. Sie gab ihrer Hoffnung Ausdruck, dass sie in Niederbieber auf Senioren und Seniorinnen trifft, die eine solche gesellschaftlich nützliche Aufgabe übernehmen möchten.

Im Anschluss daran erläuterte Prof. Dr. Rüdiger Jung die Arbeit der nach seinen Eltern benannten Reinhold und Liesel-Jung-Stiftung. Sie dient der Förderung der gesellschaftlichen Integration von benachteiligten Kindern und Jugendlichen.

Mit diesen beiden Vorträgen war das Rahmenprogramm noch nicht beendet, nun brachten Eduard Gossen und Silas Segorio die Niederbieberer zum Staunen, denn in den Räumen der ehemaligen Metzgerei Hellwig in der Aubachstraße/Ecke Alte Schulstraße beabsichtigen sie, ein kulinarisches „Außer-Haus-Angebot“ in Form von Speisen und Genussmitteln der gehobenen Art zu etablieren und ein Feinkostgeschäft anzugliedern. Die Fertigstellung ist für das 4. Quartal geplant.

Eduard Gossen ist auch der Geschäftsführer der Profektum Wohnbau GmbH, die Bauherrin der in der Alten Schulstraße errichteten Seniorenwohnanlage „Am Sonnenhang“. Mit ihm entwickelte sich eine lebhafte Diskussion über die Namensgebung der Wohnanlage. In einer spontanen Abstimmung zeigte sich, dass die überwiegende Mehrheit der Anwesenden dafür plädierte, die offizielle Gemarkungsbezeichnung „Auf der Michelsheck“ in die Namensgebung einzubeziehen, da das Gelände im Niederbieberer Sprachgebrauch seit jeher so bezeichnet wird. Die Bezeichnung „Am Sonnenhang“ wird als zu beliebig und inflationär im Zusammenhang mit Senioren empfunden. Eduard Gossen sagte zu, den Vorschlag mit seinen Mitarbeitern zu besprechen.

Im Anschluss an die Mitgliederversammlung wurde der 43. Jahrgang des VNB-Jahreshefts an die Anwesenden verteilt. Es enthält wieder interessante Beiträge und Fotos über Niederbieber und seine Menschen aus Vergangenheit und Gegenwart. So erfährt man z.B. etwas über den Speiseplan eines Niederbieberer Pfarrhaushalts Anfang des 20. Jahrhunderts oder über C.F. Hoffmanns bemerkenswerte Funde aus der Römerzeit in Niederbieber. Für Fußballfreunde ist es interessant zu erfahren, wie es nach dem 2. Weltkrieg in Niederbieber um den Fußball bestellt war. Zahlreiche weitere Beiträge runden das Bild ab.

Spontan stellten sich einige Mitglieder für ein Foto zur Präsentation des beliebten Jahresheftes zur Verfügung. Das Heft können Nichtmitglieder gegen eine Schutzgebühr von ein Euro bei Bernd Siegel vom Verein Niederbieberer Bürger in der Aubachstraße 8 erwerben.

Einige Mitglieder präsentieren das Jahresheft. Foto: privat

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