Allgemeine Berichte | 04.08.2020

Musiksommer der Kulturwerkstatt lockte über 60 Gäste

Musik, Wein und Flammkuchen

Marc Stich begeisterte mit Oldies von „Come together“ bis „Whiskey in the Jar“

Marc Stich bot eine musikalische Mischung von den 60er bis zu den 80er Jahren. Foto: AB

Remagen. Da waren am Samstag wohl alle Weichen gestellt für den Musiksommer der Kulturwerkstatt auf der Freilichtbühne hinter der Kulturwerkstatt. Organisierte in den vergangenen Jahren der Verein „Lebendiger Marktplatz“ im August die Open-Air-Konzerte auf dem Marktplatz, so ist halt in der Corona-Zeit alles anders.

In Absprache mit dem Verein „Lebendiger Marktplatz“ bietet dieses Jahr die Kulturwerkstatt, sprich der Förderverein Altes Jugendheim, den Musiksommer im August als Open-Air-Konzerte auf der Freilichtbühne hinter der Kulturwerkstatt in viel kleinerem Rahmen als auf dem Marktplatz. Da sind dann auch die Corona-Vorsorgemaßnahmen viel besser einzuhalten: Abstand, Hygiene, Maskentragen, wenn man sich von seinem Platz erhebt. Und dieses Angebot nahmen fast 70 Gäste, die selbstverständlich auch alle, zu großem Teil schon bei der Anmeldung, registriert werden konnten, gerne an.

Als Sänger und Gitarrist konnte Rolf Plewa am Samstag Marc Stich willkommen heißen. Stich eröffnete den Musiksommer musikalisch mit Oldies von den 60er bis zu den 80er Jahren. Und auch der ein oder andere aktuellere Hit wie „Wake me up“ kam hinzu.

Das Publikum, überwiegend aus Remagen und dem direkten Umfeld, zeigte sich begeistert, begeistert von der Musik, von den edlen Tropfen aus den Fässern, von den hochsommerlichen Temperaturen und auch von den Flammkuchen, den die Kulturwerkstatt erstmalig bot. Die Idee kam bestens an. Da tat auch der Regenschauer der Eröffnung des Musiksommers keinen Abbruch. Da hielten die Sonnenschirme als Regenschirme her, in der Kulturwerkstatt liegen gebliebene Regenschirme wurden verteilt und so mancher genoss auch ohne Regenschutz die Abkühlung. Dennoch musste eine knappe halbe Stunde pausiert werden. Dies kommentierte Tourismusleiter und zweiter Vorsitzender des Fördervereins Altes Jugendheim mit: „Ein bisschen Sommerregen macht uns nur schöner“.

Die Gäste blieben und feierten nach dem kühlen Guss einfach weiter. Mit Marc Stich hatte die Kulturwerkstatt für die Eröffnung des Musiksommers einen Supergriff getan. Er, der ansonsten mit Musikkollegen Gernot Montkowsky unterwegs ist, lieferte auch Solo einen Superpart. Ob Rock, Pop oder Schlager, die bunte Mischung aus den 60ern bis 80ern war offensichtlich das, was die Gäste sich erwartet hatten. Da wurde mitgesungen und gesummt.

Ob „Come together“ von den Beatles, „Que sera, sera“ von Ray Evans und Jay Livingston im Film im Hitchcock-Film von Doris Day gesungen, ob „Drunken Sailor“ oder „Whiskey in the Jar“, ob „Who´ll Stop the Rain“ als CCR-Klassiker, natürlich passend zum Wolkenbruch gesungen, Marc Stich überzeugte mit einer Stimme, die viele Klangfarben aufwies. Ob rauchig oder melodiös, ob zart oder rauchig, ob röhrend oder soulig, Stich hatte es einfach drauf und das Publikum war rundum begeistert. Da hatte das Gesamtpaket einfach gepasst: Sommer, Supermusik, Wein und Sekt vom Winzer, gut gekühlte „Blonde“ und Flammkuchen als herzhafte Leckerei dazu.

Und auch für die nächsten Augustsamstage ist von der Kulturwerkstatt alles bestens vorbereitet. Am kommenden Samstag wird, wie gewohnt ab 19 Uhr, Sarah Richter als Soulsängerin auf der Bühne begeistern. Sie wird in die Fußstapfen von berühmten Vorbildern wie Aretha Franklin stapfen und das Publikum sicher so begeistern, wie sie es in Oberwinter beim Marktgeflüster schon getan hat. Das Publikum kann sich freuen, auf einen wunderschönen Musikabend, auch unter den schwierigeren Bedingungen der Hygieneverordnungen in Pandemiezeiten, die unbedingt eingehalten werden müssen. Und auch der Förderverein Altes Jugendheim wird sich sicher wieder etwas Neues einfallen lassen, um die Gäste zu verwöhnen.

AB

Marc Stich bot eine musikalische Mischung von den 60er bis zu den 80er Jahren. Foto: AB

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