Allgemeine Berichte | 26.07.2023

Musik ist wie das Leben

Die MusikerInnen erhielten kräftigen Applaus.  Foto: privat

Ahrweiler. ‚Musik ist wie das Leben‘, mit diesem Zitat von Daniel Barenboim begrüßte der Pianist und Klavierpädagoge Manfred Knoll die Konzertbesucher in der ehemaligen Ahrweiler Synagoge. Fortgeschrittene SchülerInnen zeigten mit sichtbarer Spielfreude ihre pianistisch-musikalischen Ergebnisse. Der erste Programmblock war Frédéric Chopin gewidmet. Emma Korzilius eröffnete das Konzert sehr einfühlsam mit einem Nocturne in cis-moll. Anschließend zeigte die erst 9-jährige Giulia Freguglia ihr Können mit einem Walzer in a-moll. Jette Kriechel interpretierte ebenfalls brilliant und mit viel Ausdruck den Walzer in Cis-Moll. Alice Klaes beendete diesen Chopinteil mit dem ‚Regentropfenprelude‘ in Des-Dur und zeigte dabei feine klangliche Nuancierungen.

Verzauberte Besucher

Als nächstes stand W.A. Mozart’s Variationenzyklus über ‚Ah, vous dirai-je, Maman‘ auf dem Programm. Zoe Koll hatte daraus 5 Variationen ausgewählt, die sie gekonnt in Klang verwandelte. Anschließend verzauberte Mariia Yermak die Besucher mit dem ersten Satz der Mozartsonate KV 330. Die höchst anspruchsvolle Spieltechnik mit klanglicher Eleganz und Leichtigkeit einzusetzen zeigte Stil und Vollkommenheit.

Es folgte ein weiterer Sonatensatz aus L.v. Beethoven’s ‚Pathetique‘.

Maurice Trouvain trug daraus den zweiten Satz vollständig auswendig vor. Danach war wiederum Mariia an der Reihe und brillierte mit ‚Doctor Gradus ad Parnassum‘ aus Claude Debussy’s Zyklus ‚Children Corner‘. Mit diesem und zwei weiteren Klavierwerken errang sie kürzlich den ersten Preis beim Landesmusikwettbewerb ‚Jugend musiziert‘. Facettenreichtum und ausgereifte Klavierklänge zeigte Anne Kriechel mit dem Stück ‚Impromptu‘ in E-Dur von Clara Schumann. Rauschende Passagen wechselten sich ab mit gefühlvoll gespielten Melodien, die sie auch in den Nebenstimmen deutlich herauszuarbeiten verstand. Noch einmal war Claude Debussy an der Reihe. Emma Korzilius spielte die Arabesque Nr. 1, ebenfalls in der Tonart E-Dur gesetzt. Ein farbiges, fröhlich launiges und kurzweiliges Stück.

Brillantes Finale

Den Schlusspunkt setzte Mariia Yermak mit einer Transkription des Stück’s ‚Die Lerche‘ von Michail Glinka und brannte damit ein klangliches Feuerwerk ab. Ruhige Melodien wechselten mit hochvirtuosen Passagen, die Mariia mit sichtlicher Spielfreude souverän meisterte. Die 11-jährige Ukrainerin verzauberte das Publikum angesichts ihrer hohen Musikalität und versierten Spielfertigkeit. Mit ihrem Lehrer spielte sie dann als vierhändige Zugabe das launige virtuose ‚Le Bal‘ von Georges Bizet aus ‚Jeux d‘ Enfants‘, den ‚Kinderspielen‘. Temporeich und dynamisch mitreissend wurde damit ein kurzweiliges Schülerkonzert von einer Stunde Dauer beendet. Die Besucher belohnten die Künstler mit langem Applaus.

Die MusikerInnen erhielten kräftigen Applaus. Foto: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Neueste Artikel-Kommentare
  • Julia Doll : Lieber Roman, ja absolut, sehe ich ganz genauso
  • Roman Bermel: Hallo Julia. Du hast vollkommen recht. Ich habe lange bei euch gearbeitet und bin auch heute noch in der Grundschule unterstützend tätig. Ich kann nicht feststellen, dass weniger Unterstützung notwendig ist, eher das Gegenteil ist der Fall.
  • Ignaz Wrobel: Bedauerlich und fragwürdig finde ich, dass offenbar nicht die konstruktive Mitarbeit (!!!) in kommunalen Gremien zur grundlegenden Mitwirkung bei solchen Entscheidungen gesucht wird. Ich würde mich...
  • W. Harkort: Danke für diesen Kommentar. Gab es auch Einwendungen wegen seltener Ameisen? Irgendwann in naher Zukunft werden diese Leute ihre Entscheidung bereuen. Dann ist es aber zu spät.
  • Walter Knieps: Warum erst jetzt ?!?!
Rund um´s Haus
Rund ums Haus
Rund ums Hause Mayen/Mendig
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Anzeige "Rund ums Haus"
Vorabrechnung, Nr. AF2025.000354.0, April 2026
Heizöl/Diesel/Holzpellets
Zukunft trifft Tradition KW 18
Anzeige neuer Mitarbeiter Jürgen Paaß
Empfohlene Artikel
Meckenheim geht beim Fußverkehrs-Check mit, von links: Christoph Overs, Leiter der Geschäftsstelle und der Koordinierungsstelle Zukunftsnetz Mobilität NRW Rheinland, die städtische Mobilitätsmanagerin Liena Humke, Umweltplanerin und Mobilitätsmanagerin Nele Allerchen, Bürgermeister Sven Schnieber und der Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes NRW Oliver Krischer. Foto: go.Rheinland GmbH / Smilla Dankert
64

Meckenheim. Es ist die umweltfreundlichste Fortbewegungsart der Welt. Deshalb soll das Gehen in Meckenheim nun mehr Aufmerksamkeit bekommen: Beim landesweiten Wettbewerb um einen professionellen „Fußverkehrs-Check“ wurde Meckenheim vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen und dem Zukunftsnetz Mobilität NRW als teilnehmende Stadt ausgewählt.

Weiterlesen

Die Vierklässler entdecken die Römerwelt.  Fotos: Grundschule Rheinbrohl
37

Rheinbrohl. Ein außergewöhnliches Projekt voller Entdeckungen, Abenteuer und lebendiger Geschichte liegt hinter den vierten Klassen der Astrid-Lindgren-Schule Rheinbrohl. In den vergangenen Wochen verwandelte sich der Unterricht in eine kleine Römerwelt. Im Rahmen eines umfangreichen Römerprojekts tauchten die Kinder tief in das Leben der alten Römer ein und erfuhren Geschichte nicht nur aus Büchern, sondern mit allen Sinnen.

Weiterlesen

Weitere Artikel
Von links: ehemalige Tolitäten Josephine Müller und Julia Richter, neue Tolitäten Ann-Kathrin Bretz, Carolin Stieffenhofer und Lilli Karbach, erster Vorsitzender der Heimatfreunde Güls Christoph Müller und Ortsvorsteher Hans-Peter Ackermann. Foto: SCH
33

Carolin Stieffenhofer und ihren Prinzessinnen Ann-Kathrin Bretz und Lilli Karbach übernahmen das Zepter

Feierliche Eröffnung des Blütenfestes Güls mit Proklamation der neuen Blüten- und Weinkönigin

Koblenz-Güls. Wenn die Weinberge an der Mosel nach und nach wieder grün werden und im ganzen Umland auf den Höhen die Kirschbäume die Landschaft in ein weiß blühendes Meer verwandeln, ist es wieder so weit: Im Koblenzer Stadtteil Güls, dem Tor zur Mosel, beginnt endlich wieder das Blütenfest, welches rund um den ersten Mai gefeiert wird!

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2026
Anzeige Uhren Vintage
Industriemechaniker
Tag der offenen Tür FFW Königsfeld
Maikirmes Franken
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Innovatives rund um Andernach
Azubispots Bad Neuenahr 2026
Betriebsferien Mai 2026
Image