Achterbahnfahrt mit „Bosskopp“ im Gemeinschaftshaus – Auch Blasorchester, St. Georgs-Bläser und „Daylight“ waren dabei
Musikalische Kirmes: KG Stebach wurde 20
Stebach. Das Musikalische stand absolut im Mittelpunkt der Stebacher Kirmes. Die Palette reichte von rockiger Stimmungsmusik bis zu volkstümlicher Blasmusik. Das dicht gepackte Programm der Kirmesjugend bot für jeden Geschmack etwas. Am Samstagabend trieb die Stimmung mit der Band „Bosskopp“ dem Höhepunkt entgegen. Die gesangs- und instrumentenstarke Band aus dem Westerwald animierte die überwiegend jungen Leute sogar zur gemeinsamen wilden Achterbahnfahrt, sitzend auf der Tanzfläche.
Jessica Krobb ist seit zwei Jahren die Vorsitzende der Kirmesgesellschaft Stebach, die momentan aus 20 Aktiven besteht. Diese 20 richten die Kirmes aus. „Alles in Eigenregie!“, sagt Jessica Krobb. Das war viel Arbeit: „Wir waren die ganze Woche schon mit dem Aufbau und den Vorbereitungen beschäftigt. Zwischendurch haben wir natürlich auch mal eine Pause eingelegt, mal gegrillt und was für die Gemeinschaft getan. Am Samstag haben wir uns schon nachmittags getroffen für die restlichen Aufbauarbeiten und um aufzuräumen. Um 20 Uhr haben wir dann angefangen, die Kirmes zu feiern.“
Zu den körperlich anstrengenden Tätigkeiten für die Mitglieder der Kirmesgesellschaft gehörte auch das Besorgen des Kirmesbaums, der aus dem Wald geschleppt werden und hinter dem Dorfgemeinschaftshaus aufgestellt werden musste. Das hat der Kirmesgesellschaft in diesem Jahr aber besonderen Spaß gemacht, weil sie voller Stolz auf das Kirmesschild schreiben konnte: „20 Jahre KG Stebach“! So lange schon existiert die Gemeinschaft der jungen Stebacher Kirmesfreunde.
Die Band „Bosskopp“ kam zum ersten Mal nach Stebach. Der Stebacher Kirmesjugend war die Formation auf anderen Kirmesveranstaltungen aufgefallen. Jessica: „Wir haben die dann gefragt, ob die bei uns auch spielen würden und sie haben ja gesagt!“ Der Mut, musikalisch einmal etwas Neues auszuprobieren, hat sich gelohnt. „Bosskopp“ sind: Eva Berger und Christian Kollas (Gesang), Johannes Fahl (Gitarre, Gesang), Marcel Vohl (Gitarre, Mundharmonika) Philipp Wolf (Gitarre, Keyboard, Trompete) Martin Kern (Schlagzeug, Gesang) Jan Baumhauer (Saxophon) Marco Thomas (Bass, Gesang) Christoph Berger (Bandfotograf). Als Aushilfen sind dabei: Laura Weber (Gesang) Sarah Buchholz (Saxophon) und Jan-Philipp Dickopf (Gitarre).
Die Kirmesparty am Samstagabend war ein voller Erfolg. Jessica Krobb freut sich: „Die Stimmung ist super, es sind sehr viele Leute gekommen.“ Dabei hat die Kirmesgesellschaft Stebach allerdings auch etwas nachgeholfen. Die Mitglieder von Vereinen, die mit mindestens acht Personen und in Vereinstracht kamen, zahlten nur zwei statt vier Euro Eintritt und bekamen 20 Freibons zum Verzehr. Dierdorf, Giershofen, Linkenbach, Selters, die Feuerwehr von der Haiderbach und Sessenhausen waren nur einige der Abordnungen
aus anderen Orten. Das sind auch genau die, zu denen die Stebacher Jugendlichen gehen, wenn dort gefeiert wird.
Eine kleine Attraktion war auch die Cocktailmaschine „Coma“, die in der Lage ist 16 verschiedene Mixgetränke herzustellen. KG-Vorsitzende Jessica Krobb war auch damit sehr zufrieden: „Die kommt gut an, ich habe ziemlich viele Leute gesehen, die Cocktails trinken.“ Der Kirmessonntag in Stebach begann mit einem Gottesdienst am Denkmal und anschließendem Frühschoppen im Gemeinschaftshaus und auf dem Platz davor. Hier sorgte für die angemessen zünftige Musik das Blasorchester Maischeid-Stebach und danach die St. Georgs-Bläser Haiderbach. Am Sonntag- und am Montagnachmittag wurden auch noch Kaffee und Kuchen gereicht und den Kindern eine Hüpfburg und Kinderschminken angeboten.
Bis zum Montagabend hatten sich auch alle Kirmesbesucher auf den Auftritt der heimischen Band „Daylight“ gefreut, unter anderem mit den Brüdern Johannes und Markus Kern aus Stebach.
Die sorgten zum Abschluss noch einmal prächtig für Stimmung.
