Musikalische Reise durch die Jazzgeschichte
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Zum zweiten Mal präsentierte sich die Gordons Big Band im Augustinum Bad Neuenahr für eine gute Sache, nämlich die Unterstützung der Elisabeth-Lindner-Stiftung, die sich der Förderung des musikalischen Nachwuchses im Ahrtal verschrieben hat. Mit 15 Musiker*innen demonstrierte das Ahrtaler Musikensemble was gute Big Band Musik ausmacht. Im proppevoll gefüllten Konzertsaal spielten sie zu einem begeisterten Konzert auf. Um es vorweg zusagen: Am Ende des zweistündigen Benefizkonzertes hielt es die 300 Zuhörer nicht mehr auf ihren Sitzen. Nachdem sie bereits während des Konzertes mit den Finger schwippten und mit den Füßen wippten brach sich die Begeisterung über ein grandioses Konzert ihren Bann. Als Moderator des Abends fungierte der Schriftsteller und Journalist Gregor Schürer aus Heimersheim, der gekonnt eloquent und kenntnis- und geistreich durch das Konzert führte. Einen akustischen Kracher gab es bereits zum Auftakt mit „The Muppets Show Theme“ von Jim Henson. Einer Melodie, die stark an Peter Kreuders „Musik, Musik, Musik“ erinnerte, wie Schürer erläuterte. Es folgten „In the midnight hour“ von Wilson Pickett, einem seiner ersten Hits. Die Begrüßung de Publikums nahm der neue Kulturreferent des Augustinums Michael Schneider vor, der von Schürer direkt zum Kulturminister befördert wurde. In Vertretung von Schirmherr Bürgermeister Guido Orthen erkärte der erste ehrenamtlichte Beigeordnete der Stadt Bad Neuenahr-Ahrweiler und Ortsvorsteher von Lohrsdorf/Green Hans-Jürgen Juchem: „Live-Musik ist immer ein besonderes Erlebnis, weil man den Bandmitgliedern zugucken kann, mit wie viel Passion und Hingabe sie ihrem Instrument die Töne entlocken. Man spürt die Vibrationen der Töne und Melodien im Körper und das Zuhören und Genießen bietet eine angenehme Auszeit für Kopf und Seele. Denn auch wenn wir Musik alleine, jeder für sich, hören und in uns wirken lassen, so verbindet sie uns doch alle. Und wie schön ist es, dieses körperliche und seelische Wohlgefühl in Gemeinschaft zu teilen und zu erleben. Die Worte „Gemeinschaft“ und „teilen“ passen heute Abend besonders gut, denn diese Veranstaltung ist gemeinnützig Benefizkonzert kommt der Elisabeth-Lindner-Stiftung zugute. Der franz. Jazz-Musiker und Komponist Michel Portal sagte mal: „Jazz bietet mir die einzige Möglichkeit, frei zu sein, zu schweben, zu träumen.“ „Every little thing she does is magic“ von Sting, „Autumn leaves“ von Joseph Kosma und „ Defibrillator“ von Adrien Re begeisterten das Publikum. Das Vorstandsmitglied der Elisabeth-Lindner-Stiftung Lothar Lindner erläuterte in seinen Begüßungsworten die Intension seiner Stifzung und dankte der Gordons Big Band für ihr Engagement. „Hot-Wire!“ (John Higgins), „The American Patrol“ ( F.W. Meachem), „Ain’t no sunshine“ ( Bill Withers), „The Girl von Ipanema“ (Antonio Carlos Jobim) und „Hay Burner“ von Sammy Nestico folgten im Programmablauf. Das Programm der Gordons BigBand lieferte immer wieder Möglichkeiten zu diversen Soli, die vom Publikum begeistert und beifallfreudig aufgenommen wurden. Mit „Riders on the storm“ von The Doors und „Superstition“ von Steve Wonder kamen auch neuere Werke zu Gehör. Mit dem unvermeidbaren „ Soul Bossa Nova“ von Quincy Jones“ , das vom Publikum immer wieder begeistert bejubelt wird, und „Just a gigolo“, das Moderator Gregor Schürer schmunzelnd dem neuen englischen König Charles widmete, neigte sich ein fesselndes und kurzweiliges Konzert dem Ende zu, an dem der Musikpädagoge und BigBand-Gründer William Gordon seine Freude gehabt hätte. Das enthusiastische Publikum ließ die Bigband nicht ohne Zugaben von der Bühne. Mit „In the mood“ von Glenn Miller erklang ein „Kracher“ des Bigbandrepertoires, das ein gut gelauntes Publikum in den Abend entließen.
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