Nieverner Adventskonzert 2018
Musikalische Vielfalt begeistert ein voll besetztes Gotteshaus
Nievern. Mit dem von Ursula Hermann an der Orgel sowie von ihrem Ehemann Clemens und Helena Winkler mit ihren Trompeten intonierten „Oh Heiland reiß die Himmel“ wurde die Nieverner Pfarrkirche beim diesjährigen Adventskonzert von Beginn an in einen musikalischen Farbenrausch gehüllt, den Pastoralreferentin Weyand-Becher dann auch im Rahmen ihrer Begrüßung angekündigt hatte .
Überhaupt waren es die instrumentalen Zwischenspiele, die dem in seiner 27. Auflage stattfindenden Konzert eine besondere Note verliehen. Ob bei den von Clemens Herrmann und Helena Winkler vorgetragenen „Weihnachtlichen Trompetenklängen“ sowie bei „Maria durch den Dornwald ging“ oder dem „Duett“ von Geige (Lilian Jakob) und Orgel (Ursula Herrmann) bei „Jesus meine Freude“ und vor allem dem anschließenden „Ave Maria“: das Gotteshaus umwehte ein stimmungsvoller Zauber, der besonders zu spüren war, als das Publikum bei den von Lilian Jakob und Ursula Herrmann, mit Geige und Akkordeon vorgetragenen „Weihnachtlichen Melodien“ ganz leise mit summte.
Musikalische Vielfalt
Die musikalische Vielfalt des Konzerts lebte natürlich auch von den gesanglichen Beiträgen, die mit Texten einzelner Mitglieder der Kolpingfamilie Nievern-Fachbach-Miellen untermalt wurden. Den Chorreigen eröffnete der Kolping-Singkreis unter Leitung von Ursula Herrmann mit „Singe im Advent“ und „Auf einmal ist uns der Himmel“. Ihm folgte das Chorensemble „Septime“ aus Miellen mit „Leise rieselt der Schnee“ sowie „Ach, wann kommen jene Stunden“, einem alpenländischen Adventslied, das von Dieter Grein an der Gitarre begleitet wurde.
Der Kirchenchor „Cäcilia Nievern“ hatte sich unter Leitung von Iryna Kotykova mit Unterstützung von Wassily Kotykov an der Orgel „Gott segne und behüte dich“ sowie das Hirtenlied „Weihnachtsjubel“ ausgesucht, während „Musica Miellahno“ unter der Stabführung von Wassily Kotykov „Tröstet mein Volk“ und das fulminante „Tochter Zion“ interpretierten. Ein besonderes musikalisches Bonmot bot das Chorleiterpaar Kotykov, indem Wassily den wunderschönen Sopran seiner Gattin Iryna bei „Marias Wiegenlied“ an der Orgel begleitete. Als zum Schluss des Konzerts alle Chöre Karl Jenkins „Ave Verum Corpus“ interpretierten und dem Publikum gemeinsam musikalisch „Ein fröhliches Weihnachten“ wünschten, gab es bei diesem kein Halten mehr: Tosender Applaus war der Dank für ein nicht nur musikalisches Highlight im Nieverner Veranstaltungsreigen. Ortsbürgermeister Lutz Zaun blieb es vorbehalten, nicht nur allen Akteuren, sondern auch Gerd Gilles zu danken, der wieder die Organisation des Konzerts sowie die Koordination der Beiträge übernommen hatte. Ein schöner Nebeneffekt war auch die große Spendenbereitschaft zugunsten des Vereins „Helft uns leben“, die sich nicht nur nach dem Konzert, sondern auch im Anschluss bei dem von Mitgliedern des Heimat- und Verkehrsvereins Nievern organisierten „Glühwein-Treff“ vor der Kirche zeigte.
Lutz Zaun
Ortsbürgermeister
Clemens und Helena Winkler (links) unterstützten das Konzert mit ihren Trompeten.
Verschiedene gesangliche Beiträge bereicherten das musikalische Event.
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