Herbstkonzert des Gesangvereins 1888 Hardert
Musikalisches Feuerwerk der Extraklasse
Hardert. Der Gesangverein 1888 Hardert hatte zum traditionellen Herbstkonzert eingeladen.
Als musikalische Gäste konnte in diesem Jahr das „Trio Blaue Rose“ engagiert werden, eine Formation bestehend aus Sopran (Doris Kahn), Alt, Flöte (Katrin Waldraff) und Tenor, Klavier (Sven Peter Moldovany).
Im gut besetzten Dorfgemeinschaftshaus erlebten die Zuhörer ein musikalisches Feuerwerk der Extraklasse.
Zu Beginn marschierten die Sängerinnen und Sänger unter den Klängen des Kanons „Gaudeamus Hodie“ auf die Bühne, ein wahrlich fulminanter Auftakt. Mit Interpretationen der modernen Arrangements „Let my light shine bright“ und „Lieder sind die besten Freunde“ gestaltete der Gemischte Chor souverän den ersten Vortragsblock.
Im Anschluss genossen die Zuhörer brillant vorgetragene klassische Musik vom Trio Blaue Rose, die sich thematisch rund um den Herbst rankte.
Mit der gefühlvollen Ballade „Solang man Träume noch leben kann“, im Original von der Münchner Freiheit, setzten die Sängerinnen und Sänger das Konzert fort. Die Akteure auf der Bühne boten dem Publikum beim anschließenden „Vater Unser“ von Hanne Haller eine fantastische Klangkulisse mit eindrucksvollen Textpassagen.
Es folgte der zweite Auftritt der musikalischen Gäste, die sich besonders mit dem humoristischen Duett für zwei Katzen die Herzen der Zuhörer erobert haben.
Im anschließenden Vortrag der Frauen des GV Hardert, intonierten die Sängerinnen eine Eigenkomposition von Chorleiterin Katrin Waldraff. In der „Hardert-Sage“ geht es um die Entstehung und historischen Begebenheiten des Heimatortes Hardert. Mit schwungvoller Melodie und den prachtvollen Stimmen der Frauen, ein besonderer Genuss.
Ebenso glänzend präsentierten sich die Männer des Gesangvereins bei ihrer Interpretation der einfühlsamen italienischen Volksweise „Bajazzo“.
Zum Abschluss des beeindruckenden Konzertes gab der Chor beim zackigen „Zottelmarsch“ nochmal richtig Gas, einer Parodie ganz im Stil einer Blaskapelle. Die „Stääne“ in kölscher Mundart von den Klüngelköpp, war dann der Schlusspunkt dieses fantastischen Konzertes.
Im Anschluss, bei Kaffee und selbstgebackenem Kuchen, war man sich einig, dass dieses Konzert beim Publikum und bei allen Akteuren noch lange in schöner Erinnerung bleiben wird.
Und es zeigt einmal mehr, dass moderner Chorgesang heute viele musikalische Facetten und Stilrichtungen aufgreift.
Stilrichtungen, bei denen sicher für jeden etwas dabei ist.
Interessierte können einfach montags ab 20 Uhr im DGH Hardert vorbei schauen.
