Jubiläum in Bassenheim: 20. Kolping-Jubiläums-Bezirkswallfahrt zum Karmelenberg
„Mutig leben und die Zukunft gestalten“
VG Weißenthrum. Seit 1998 pilgern die Kolpingsfamilien aus Kärlich, Mülheim und Urmitz/Rhein, die zum Kolping-Bezirk Weißenthurm gehören, zur Marienkapelle auf dem Karmelenberg bei Bassenheim. In den zurückliegenden 20 Jahren haben die Gläubigen schon alle erdenklichen Wettersituationen miterlebt. Umso erfreulicher war die Tatsache, dass zum Jubiläum am Sonntag ein regelrechtes Bilderbuch-Wetter herrschte, worüber sich insbesondere Oswald Senner freute. Der Mülheim-Kärlicher hatte seinerzeit gemeinsam mit dem Vorstand des Kolping-Bezirks die Idee zu der Wallfahrt. „Unser Bezirkspräses Lothar Spohr hat die Idee von Anfang an mit Begeisterung unterstützt. Er ist seit 20 Jahren für die theologische Ausgestaltung der Wallfahrt verantwortlich“, berichtete Oswald Senner, dessen Ehefrau sich am Sonntag um den Blumenschmuck des Holzkreuzes kümmerte, welche die Gruppe seit vielen Jahren ergänzend zu den Fahnen der Kolpingsfamilien mitführt.
Die Wallfahrer wurden am Fuße des Karmelenbergs von Bezirkspräses Lothar Spohr begrüßt. Der Geistliche dankte mit herzlichen Worten dem Team, das gemeinsam mit ihm die Texte vorbereitet hatte, die auf dem Weg zur Bergspitze an drei Stationen vorgetragen wurden. Dies waren Silke Fetz und Gerlinde Höfer von der Kolpingsfamilie Urmitz/Rhein sowie Martina und Frank Höfer von der Kolpingsfamilie St. Mauritius Kärlich. Der Bezirksvorstand hatte für die Jubiläums-Wallfahrt das Thema „Mutig leben und die Zukunft gestalten – nach der Botschaft Jesu und dem Beispiel Adolph Kolping“ festgelegt. Die passenden Texte hierzu hatte das Orga-Team nach ganz eigenen Überlegungen und Empfindungen formuliert. „Wir möchten damit bewusst ermutigen und zeigen, dass jeder Mensch, der sich dem Anspruch des Evangeliums stellt, auch eine Antwort erhält, die für ihn ganz persönlich von Gott gegeben wird“, so Lothar Spohr.
Am Ziel der Wanderung, dem 373 Meter hohen Karmelenberg, erwartete die Wanderer zunächst ein kleiner Imbiss. An der 1662 errichteten Kapelle hatten sich auch weitere Gläubige eingetroffen, die den Fußweg von Bassenheim aus nicht komplett beschreiten konnten. In der Marienkapelle wurde sodann ein gemeinsamer Gottesdienst mit Pastor Leo Ehses gefeiert. Mit der eingesammelten Kollekte wird der Kolping-Bezirk zwei Dinge unterstützen: Zum einen das Straßen-Projekt von Lothar Spohr, der seinerseits Schwester Alfonsa bei ihrer Tätigkeit für Straßenkinder in Bukarest unterstützt. Der andere Teil der Kollekte wird dem Förderverein der Marienkapelle zugeführt.“Wir unterstützen gerne die Bemühungen für den Erhalt dieser wunderschönen Kapelle, deshalb ist der Kolpingbezirk zwischenzeitlich sogar Mitglied des Fördervereins geworden“, so Oswald Senner, der sich am frühen Abend über den guten Ablauf der Jubiläums-Wallfahrt freute.
GH
