Die Tat erschütterte die gesamte Region:
Mutmaßlicher Mord an 31-Jähriger in Gimmigen: Prozess startet bald
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Staatsanwaltschaft Koblenz wirft einem 31-jährigen Angeklagten vor, seine von ihm getrenntlebende Ehefrau in Gimmigen, einem Stadtteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler, ermordet zu haben. Er soll sie aus Habgier, heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet haben.
Der Angeklagte und die Getötete sollen zum Tatzeitpunkt getrenntlebende Ehepartner gewesen sein. Im Rahmen des Scheidungsverfahrens soll die Getötete finanzielle Forderungen gestellt und auch eine Änderung der bisherigen Umgangsregelung hinsichtlich des gemeinsamen Kindes angestrebt haben.
Der Angeklagte soll die Tötung sowie auch die anschließende Beseitigung der Leiche sorgfältig und detailliert geplant haben. So soll er unter falschem Vorwand in einem Raum nahe der Garage bereits vor der Tötung eine Grube ausgehoben haben und dafür gesorgt haben, dass sich seine neue Lebensgefährtin zum Tatzeitpunkt nicht im Haus befand.
Am 17.07.2025 soll er dann seine Noch-Ehefrau unter einem Vorwand betreffend das gemeinsame Kind in das von ihm bewohnte Haus gelockt haben. Dort soll er seine arg- und wehrlose Noch-Ehefrau mit mehreren Messerstichen getötet haben. Anschließend soll er die Leiche in die vorbereitete Grube gelegt und diese mit Schnellbeton verschlossen.
Der Prozess am Landgericht Koblenz beginnt am Dienstag, 20. Januar 2026.
Weitere Themen
Die Einwohner des beschaulichen Ortes Gimmigen stand nach der grausamen Tat unter Schock. Foto: ROB
RegioMAGAZIN
Das digitale Magazin für Rhein, Ahr und Eifel — jeden Tag eine neue Ausgabe, optimiert fürs Smartphone.
- 30 Tage gratis
- Neue Ausgabe jeden Tag
- Für unterwegs gemacht
Allgemeine Berichte
Umfrage zum Wolf: Faszinierendes Wildtier oder Gefahr für Mensch und Tier?
Der Wolf ist zurück in unseren Breiten - aber wie denkt Ihr darüber? Ist das ein gutes Zeichen oder negativ für Mensch und Tier?
Weiterlesen
Fahrplananpassung der Linie 61 gilt ab 14. September 2026 – Längere Route führt über die Andernacher Straße und die B42
14.09.: Sperrung der „La Porte“-Unterführung erfordert Fahrplan-Anpassung
Kreis Neuwied. Aufgrund der Sperrung der Bahnunterführung „La Porte“ muss die Buslinie 61 seit geraumer in beide Fahrtrichtungen über die Andernacher Straße und die Bundesstraße 42 umgeleitet werden. Wegen der daraus resultierten längeren Fahrstrecke und längeren Fahrzeiten wurde die Linie 61 angepasst und fährt aktuell in Richtung Feldkirchen nur noch die unteren Haltestellen in Irlich an.
Weiterlesen
Schwerer Unfall auf der L 308
15.09.: Frontalzusammenstoß fordert Verletzte
Vallendar. In Vallendar ereignete sich auf der L 308 ein schwerer Verkehrsunfall, der Polizei und Rettungskräfte beschäftigte.
Weiterlesen