Allgemeine Berichte | 12.01.2026

Die Tat erschütterte die gesamte Region:

Mutmaßlicher Mord an 31-Jähriger in Gimmigen: Prozess startet bald

Die Einwohner des beschaulichen Ortes Gimmigen stand nach der grausamen Tat unter Schock.  Foto: ROB

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Die Staatsanwaltschaft Koblenz wirft einem 31-jährigen Angeklagten vor, seine von ihm getrenntlebende Ehefrau in Gimmigen, einem Stadtteil von Bad Neuenahr-Ahrweiler, ermordet zu haben. Er soll sie aus Habgier, heimtückisch und aus niedrigen Beweggründen getötet haben.

Der Angeklagte und die Getötete sollen zum Tatzeitpunkt getrenntlebende Ehepartner gewesen sein. Im Rahmen des Scheidungsverfahrens soll die Getötete finanzielle Forderungen gestellt und auch eine Änderung der bisherigen Umgangsregelung hinsichtlich des gemeinsamen Kindes angestrebt haben.

Der Angeklagte soll die Tötung sowie auch die anschließende Beseitigung der Leiche sorgfältig und detailliert geplant haben. So soll er unter falschem Vorwand in einem Raum nahe der Garage bereits vor der Tötung eine Grube ausgehoben haben und dafür gesorgt haben, dass sich seine neue Lebensgefährtin zum Tatzeitpunkt nicht im Haus befand.

Am 17.07.2025 soll er dann seine Noch-Ehefrau unter einem Vorwand betreffend das gemeinsame Kind in das von ihm bewohnte Haus gelockt haben. Dort soll er seine arg- und wehrlose Noch-Ehefrau mit mehreren Messerstichen getötet haben. Anschließend soll er die Leiche in die vorbereitete Grube gelegt und diese mit Schnellbeton verschlossen.

Der Prozess am Landgericht Koblenz beginnt am Dienstag, 20. Januar 2026.

Die Einwohner des beschaulichen Ortes Gimmigen stand nach der grausamen Tat unter Schock. Foto: ROB

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