Allgemeine Berichte | 06.05.2019

NI wünscht sich mehr Vielfalt und weniger Versiegelung im Westerwald

NI fordert: „Kein privater Autohof in Heiligenroth!“

Wanderung am 18. Mai rund um den Wald des geplanten Autohofes –
Kritik: „Kommunalpolitiker kommen ihrer Verantwortung zumeist nicht nach“

Buntspechte beim Füttern ihrer Jungen. Foto: Harry Neumann/NI

Heiligenroth. Der anerkannte Umweltverband Naturschutzinitiative e.V. (NI) und die Bürgerinitiative „Erhaltet die Natur in unserer Wäller Heimat - Keine neuen Autohöfe im WW!“ laden am Samstag, 18. Mai, zu einer Wanderung rund um den Wald des geplanten Autohofes Heiligenroth an der B 255 ein. Die Wanderung beginnt um 10 Uhr in Boden an der Ahrbachhalle.

Gabriele Neumann (NI) und Johannes Zühlke (NABU) werden den Teilnehmern die naturschutzfachliche Bedeutung dieses Gebietes näher bringen.

Das Gebiet ist ein wichtiger Biotoptrittstein für zahlreiche Tierarten, vor allem für die Wildkatze, der nicht zerstört werden darf.

„Unsere Kommunalpolitiker müssen endlich begreifen, wie wichtig die Natur für uns Menschen ist. Wer ständig von ‚Klimaschutz‘ spricht, darf Wälder nicht abholzen, industrialisieren und unsere Landschaften und Wiesen nicht weiter mit Industrie- und Baugebieten zubauen. Der Erhalt und die Förderung der Biodiversität ist unsere Lebensversicherung. Leider kommen die meisten Kommunalpolitiker im Westerwald in dieser Beziehung ihrer Verantwortung nicht nach“, betonten Gabriele Neumann, Wildkatzenexpertin der Naturschutzinitiative e.V. (NI) und Mariele Höhn, Bürgerinitiative „Erhaltet die Natur in unserer Wäller Heimat“.

Unterwegs ist eine Rast mit gemeinsamer Brotzeit geplant. Daher ist Rucksackverpflegung empfehlenswert, ebenso wetterangepasste Kleidung und gutes Schuhwerk. Auch ein Fernglas wäre für das Beobachten und Bestimmen von Vögeln hilfreich.

Mit der Wanderung möchten die Veranstalter die Bevölkerung auf die Schönheit und Vielfalt der Natur hinweisen, aber auch auf die zunehmende Naturzerstörung im Westerwald.

Die Veranstaltung ist kostenfrei, über Spenden freuen sich NI und BI. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Pressemitteilung der
Naturschutzinitiative e.V.

Buntspechte beim Füttern ihrer Jungen. Foto: Harry Neumann/NI

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