Kasbacher Karnevals-Komitee KKK e.V. 1982
Nach der Bürgermeisterverhaftung wurde kräftig gefeiert
Kasbach-Ohlenberg. Frank Becker, Ortsbürgermeister in Ohlenberg, hatte einen „schweren Tag“, denn er wurde – dem langjährigen karnevalistischen Usus folgend - vom Kasbacher Karnevals-Komitee KKK e.V. 1982 in seinem Haus verhaftet. Auch die Hilfe von den beiden Beigeordneten Claudia Schnelle und Andrea Sünning-Löhr nützte dem Bürgermeister nichts, denn von Astrid Malzmüller. 1. Vorsitzende des KKK, und KKK-Präsidentin Heike Winkelbach, wurde der Bürgermeister grandenlos „verhaftet“. Zur Unterstützung waren vom KKK die Kasbacher Möhnen „Jong on Flöck“ mit Obermöhn Manuel Alfter, die Ohlenberger „Mokkakännchen“ mit Obermöhn Elke Köster, dem Kinderprinzen Svenja I. und Nils I.von der Engelsburg und die Dattenberger KG mitgebracht worden, sodass der Bürgermeister trotz der schützenden Schnee-Brille nur kurze Zeit seine Burg verteidigen konnte. Auch der Verteidigungs-Einsatz mit Schneebällen konnte nicht verhindern, dass nun der KKK im Karneval das Sagen hatten. KKK-Präsidentin Malzmüller dankte nach der „Verhaftung“ des Bürgermeister der Feuerwehr für ihre Absicherung des Zugs.
Abwechslungsreiches Programm
Trotz winterlichen Wetters hatte sich vorher bei untergehender Sonne von Ohlenberg ein Zug mit Karnevalisten, Einwohnern und Musikanten auf den Weg zur „Burg“ des Bürgermeisters gemacht. Nach gelungener Verhaftung mussten anschließend natürlich die Kehlen „gewässert“ werden, denn schließlich musste man sich ja auf den „anstrengenden“ karnevalistischen Abend im Kasbacher Bürgerhaus vorbereiten, wo es galt, einen „abwechslungsreichen Karneval-Abend“ zu feiern. Dort hatte das KKK ein abwechslungsreiches und hochwertiges Programm vorbereitet. Pünktlich marschierten die Damen un dein Mann des KKK unter anhaltendem Klatschen des großen Publikums ein und wurden von der „Alte Garde Bad Hönningen“ mit ihrer chicen Uniform begleitet. Insgesamt waren stolze zwölf Musikgruppen, Karnevals-Corps und Garden auf der Kasbacher Bühne: Die Alte Garde Bad Hönningen, Blau-Wiess Linz, die kleine und die große Prinzengarde Kasbach, die kleinen Tanzflöhe Ohlenberg und die Tanzflöhe Ohlenberg Show, die KG Bad Hönningen, der Husarencorps Grün-Weiß Linz, die KG Unkel, die KG Ariendorf mit der Tanzgruppe Rheinlichter, der Tanzcorps Rote Husaren mit dem Linzer Prinz und der KG Erpel mit Prinzessin Martina I. (Schwager). Musikalisch wurde der ganze Abend von der „Alte Garde Bad Hönningen“ begleitet.
Die KKK-Präsidentin begrüßte alle aktiven Vereine und Gäste und verkündete stolz, dass es wieder gelungen sei, den Bürgermeister zu verhaften. Sie dankte in ihrer Begrüßung nochmals der Feuerwehr und den zahlreichen Helfern, die diesen Abend mit organisiert hatten.
Der „verhaftete“ Bürgermeister Frank Becker hatte offensichtlich nach der Verhaftung „Ausgang“ bekommen hatte, denn er durfte an diesem karnevalistischen Abend mitfeiern. Offenbar hatte der KKK angesichts des karnevalistischen Abends ein Auge zugedrückt. Gegenüber dem Kinderpaar betonte er: „Ihr seid ein schmuckes Kinderpaar und habt heute Eure Feuertaufe bestanden. Ihr habt das toll gemacht und ich wünsche Euch eine ganz tolle Session!“ Er dankte auch allen aktiven Helfern und Unterstützern. Nach den Ansprachen von Bürgermeister und dem KKK ging es dann Schlag auf Schlag, wobei nicht nur die Tanzgruppen viel Applaus bekamen. Ein Highlight war fraglos neben den Tanzgruppen, den einzelnen Tänzerinnen und Tänzern auch der Auftritt der Trommler von Blau-Wiess Linz, denn die Hallenbeleuchtung wurde gelöscht, da die Trommler mit leuchtenden blauen Trommelschlägern ein visuelles Feuerwerk entfachten.
Frischer Schnee zum karnevalistischen Abend
Mancher Besucher und Gast, der im Verlauf des Abends einmal an die „frische Luft“ging, rieb sich im Lauf des Abends die Augen, denn es waren in kurzer Zeit mehrere Zentimeter Schnee gefallen.
Während des karnevalistischen Abends war kräftig Schnee gefallen und stellte manche autofahrende Besucher und Gäste je nach Strecke vor eine schwierige Autofahrt. In der Bürgerhalle ließ man sich dadurch nicht abschrecken und feierte das abwechslungsreiche Programm.

Es war ein wunderschöner Abend, aber das heri ist ein unheimlich schlechte Beitrag. Liest denn dort niemand Korrektur? Rechtschreibfehler, verschachtelter Satzbau, Gruppennamen falsch geschrieben, schelchte Recherche ....Furchtbar! Eine absolute Blamage, wie ich finde.
Da bin ich ja froh das wir seit einigen Wochen keine Zeitung mehr zugestellt bekommen.