Swisttaler Katholiken feierten Fronleichnam
Nach der Prozession ging zum Pfarrfest
Swisttal-Heimerzheim. „Petrus ist mit uns“, entfuhr es so manchem Teilnehmer der Fronleichnamsprozessionen, die an diesem hohen katholischen Feiertag durch die Swisttaler Ortsteile zogen. Trotz vieler düsterer Prognosen, das Wetter hielt, es regnete zumindest nicht.
In Buschhoven ging die Prozession von der Waldkapelle zur Pfarrkirche St. Katharina, wo Pater Stanislaus Friede zwischen Kirche und Pfarrheim die Messe zelebrierte.
In Heimerzheim war auf dem Schulhof der Grundschule der Altar aufgebaut worden, wie immer gestaltet von der Anwohnergemeinschaft der Goethestraße. Rd. 400 Gläubige nahmen an der von Pater Madej Marek zelebrierten Messe teil. Die anschließende Prozession führte zunächst über die Bach- und Vorgebirgsstraße zum Fronhof, wo die Heimerzheimer Pfadfinder für den zweiten Altar verantwortlich zeichneten. Der dritte Altar auf dem Gottfried-Velten-Platz war besonders aufwendig mit einem Blätter- und Blütenteppich geschmückt, hier steht die Familie von Boeselager seit langem in der Tradition.
Fronleichnam bedeutet „Leib des Herrn“ und ist eines der Hochfeste der katholischen Kirche. Es wird immer am zweiten Donnerstag nach Pfingsten gefeiert und erinnert an das Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern. Der Vorsitzende des Pfarrausschusses, Rainer Schmitz, bedankte sich bei allen, die zum Gelingen der Prozession beigetragen haben.
Pfarrfest der Kirchengemeinde St. Kunibert
Nach der Prozession in Heimerzheim feierten die Gemeindemitglieder und viele Gäste ihr jährliches Pfarrfest rund um das Pfarrheim. Da stand zunächst der Grill im Mittelpunkt, kompetent gehandhabt von einem „Grill-Team“. Musikalisch begleitet wurde das Fest vom Tambourcorps „Frei Weg Heimerzheim“ und dem „Jungen Chor“. Dabei bot der Chor nicht nur bekannte Lieder, unter der Leitung von Andreas Schaefer stand die musikalische Gemeinschaft im Vordergrund, jeder konnte und sollte mitsingen. Viel Spaß bereitete wieder einmal Pfarrer Michael Eschweiler seinen Zuhörern. Mit seinem Vortrag „Kamelle, Tod und Leidenschaft“ zeigte er wie schon so oft in seinen Mundartmessen, dass sich Glaube und Humor nicht ausschließen müssen.
Damit das Fest Gelingen konnte, hatten sich viele Gemeindemitglieder zur Verfügung gestellt. So übernahmen die Frauengemeinschaft den Dienst im Cafe und die Schützen den Thekendienst, das Team des katholischen Kindergartens kümmerte sich mit vielen Aktivitäten um die kleinen Besucher. Für diese gab es dann zum Abschluss noch ein Kasperletheater.
Das „Grillteam“ auf dem Pfarrfest hatte für jeden etwas zu bieten.
Aufwendig geschmückt wird der Altar auf dem Gottfried-Velten-Platz.
