Freie Bühne Neuwied
Nach langer Durststrecke gab es Theater für Groß und Klein
Dernbach. Aus der seit Jahren in der Region bekannten Gundlach-Stiftung ist auf Grund struktureller Veränderungen innerhalb des Konzerns der Gundlach-Stiftungsfonds Raiffeisenregion und somit ein offizieller Teil der Jugendpflege und -förderung in der Raiffeisenregion geworden. An den Zielen und der Motivation, Kinder und Jugendliche aus Familien, deren Finanzen in Schieflage geraten sind, zu unterstützen, hat sich jedoch nichts geändert. Nach der langen coronabedingten Durststrecke, unter der auch insbesondere Kinder gelitten haben, konnte der Stiftungsfonds am vergangenen Samstag endlich einmal wieder zu einer der beliebten Theaterveranstaltungen mit der Freien Bühne Neuwied einladen. Mitgebracht hatten Tammy und Boris Weber ihr neues Kinder-Stück „Juri und das AlpakaLamaDrama“ und man konnte auch den beiden die Freude darüber, endlich wieder vor Publikum spielen zu dürfen, deutlich anmerken. Der Stallbursche Juri, der mit dem kleinen Zirkus Aruba von Ort und Ort tourt und sich mehr schlecht als recht durchs Leben schlägt, findet eines Tages heraus, dass das Alpaka Delilah aus dem Streichelzoo sprechen kann. Ab sofort treten die beiden mit einer Bauchrednernummer im Zirkus auf und werden innerhalb kürzester Zeit zu einer großen Sensation. Dem Zirkus geht es besser denn je, doch das bleibt natürlich auch der Konkurrenz nicht verborgen. Die Direktorin des großen Staatszirkus taucht auf und will Juri und Delilah für ihren Zirkus abwerben. Das wäre das Ende für den kleinen Zirkus Aruba und die beiden wollen auch gar nicht weg, doch die skrupellose Direktorin droht damit, den kleinen Konkurrenten zu vernichten. Nur gut, dass die clevere Mila ein Buch mit Zaubertränken von ihrem Großvater geerbt hat und eine Idee hat, wie man den Zirkus retten kann.
Mit viel Musik, guter Laune und tollen Charakteren erzählten die beiden Darsteller ihre Geschichte und wurden von ihrem Publikum mit einem tosenden Applaus dafür belohnt. Auf Grund der noch geltenden Corona-Beschränkungen spielten sie in zwei Durchgängen, damit auch ausreichend Karten ausgegeben werden konnten.
