Nach zwei Jahren Pause wurde in Lüftelberg ein Maibaum gestellt
Lüftelberg. Am 30. April war es, nach zwei Jahren Corona-Pause, endlich wieder so weit: In Lüftelberg wurde ein Maibaum gestellt.
Die Aktion wurde, wie schon seit vielen Jahren üblich, als Gemeinschaftsarbeit durchgeführt: Die Feuerwehr holte unter der Leitung ihres Löschgruppenführer Manfred Schmitz den Maibaum aus dem Wald und stellte diesen gewohnt souverän auf.
Der Gesangverein übernahm das musikalische Rahmenprogramm und im Anschluss versorgte die Lüftelberger Dorfgemeinschaft die Gäste mit Mai- und Kinderbowle sowie belegten Brötchen.
Die Anzahl der versammelten Menschen war beachtlich. Einerseits spielte das Wetter mit, andererseits war es auch nach vielen Monaten der Zurückhaltung eine Gelegenheit, seine Nachbarn mal wieder bei einem leckeren Getränk zum kurzweiligen Gespräch zu treffen und sich auszutauschen.
„Man merkt den Menschen an, wie wichtig ihnen diese gesellschaftlichen Veranstaltungen und Treffen sind. Nicht nur, aber auch wegen der zurückliegenden Coronamonate“ schilderte Daniel Südhof, Lüftelberger Ortsvorsteher, seine Eindrücke.
„Dass es am Ende dann aber so viele Menschen geworden sind, ist ein großartiges Signal an die gesamte dörfliche Gemeinschaft: Wir leben und lieben das Miteinander.“
Der Ortsvorsteher drückte in einer kurzen Ansprache seinen Dank an alle Beteiligten und seine Freude über den ersten Maibaum seit 2019 aus, bevor er zu fortgeschrittener Stunde zusammen mit dem Lüftelberger Gitarristen Franz Radmacher noch zur Gitarre griff und ein paar internationale Evergreens sowie kölsche Lieder zum Besten gab.
Daniel Südhof, OV Lüftelberg
Die Feuerwehr holte unter der Leitung ihres Löschgruppenführer Manfred Schmitz den Maibaum aus dem Wald und stellte diesen gewohnt souverän auf.
