Allgemeine Berichte | 02.03.2021, 10:34 Uhr

Bürgermeister Johannes Bell ruft zur Briefwahl auf

Nachfrage für die Landtagswahl bereits hoch

Das Foto zeigt Bürgermeister Johannes Bell mit Melanie Schüller, Mitarbeiterin im Bürgerbüro des Rathauses in Niederzissen. Foto: privat
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Niederzissen. Das im Grundgesetz verankerte Recht auf allgemeine, unmittelbare, freie geheime und gleiche Wahlen ist eine bedeutende Säule der Demokratie. Von diesem hohen Gut sollten nach Ansicht von Bürgermeister Johannes Bell alle Bürgerinnen und Bürger des Brohltals bei der kommenden Wahl des rheinland-pfälzischen Landtages am 14. März Gebrauch machen.

Doch gerade in Zeiten von Corona und dem aktuellen Infektionsgeschehen nicht nur in unserer Verbandsgemeinde stellt sich die Frage nach dem „Wie“.

Natürlich kann jeder Wahlberechtigte wie üblich im Wahllokal direkt an der Urne seine Stimme abgeben. Nicht nur älteren Bürgerinnen und Bürgern sowie Menschen, die zu gesundheitlich gefährdeten Risikogruppen gehören, wird allerdings dieses Mal die Möglichkeit der Briefwahl besonders empfohlen. Diese stellt gerade in Pandemiezeiten eine bequeme Art der Stimmausübung ganz ohne Gefährdung dar. „Sie schützen damit sich selbst, aber auch unsere vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer in den Wahllokalen“, so Johannes Bell.

Dies gilt umso mehr, wenn die Briefwahlunterlagen postalisch oder am besten online angefordert werden. Dadurch entfällt zusätzlich der Weg zum Rathaus nach Niederzissen und weitere Kontakte werden vermieden.

Von der Möglichkeit der Briefwahl haben auch bereits viele Brohltaler Gebrauch gemacht. Weit über 6.000 Briefwahlunterlagen wurden vom Bürgerbüro des Rathauses bereits ausgestellt, weiß Bürgermeister Johannes Bell zu berichten. Allein am ersten Februarwochenende nach Zustellung der Wahlbenachrichtigungen sind über 1.000 Anträge bei der Verwaltung eingegangen. Eine große Herausforderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die zusätzlichen Arbeiten neben dem Tagesgeschäft im Bürgerbüro erledigen. Trotz der Masse der Anträge ist hier besondere Gründlichkeit gefragt und Bell spricht den Kolleginnen und Kollegen ein großes Lob für deren engagierten Einsatz aus, denn bisher ist alles sehr gut bewältigt worden.

Mit der hohen Zahl an Briefwählern in allen Wahlbezirken setzt sich der in den letzten Jahren zu beobachtende Trend weiter fort. Und aktuell nimmt er durch die Corona-Pandemie zusätzlich an Fahrt auf, ist sich Bell sicher. Lag der Briefwahlanteil bei der letzten Landtagswahl 2016 noch bei insgesamt 21,68 %, haben dieses Mal bereits rund 40 % aller 14.824 Wahlberechtigten ihre Unterlagen angefordert.

„Wenn die Wahlbeteiligung bei dieser Landtagswahl wie in 2016 bei 71 Prozent liegt, haben sich schon jetzt fiktiv mehr als die Hälfte der Wählerinnen und Wähler für die Briefwahl entschieden“, rechnet der Bürgermeister weiter vor.

Die Beantragung von Wahlunterlagen sollte im Interesse aller Beteiligten möglichst rechtzeitig erfolgen. Theoretisch ist dies bis Freitag, 12. März, 18 Uhr möglich. Allerdings muss bei einer sehr späten Beantragung der Rücklauf der Wahlunterlagen zu dem zuständigen Wahllokal bis Öffnung der Urnen am Wahltag um 18 Uhr in eigener Verantwortung sichergestellt werden.

Zusammenfassend und abschließend rufen Bürgermeister Johannes Bell und die Ortsbürgermeisterinnen und Ortsbürgermeister des Brohltals die Wahlberechtigten dazu auf, rechtzeitig und möglichst umfangreich von der Möglichkeit der Briefwahl bei der anstehenden Landtagswahl Gebrauch zu machen. „Dies liegt in ihrem eigenen Interesse, dient aber auch in Zeiten der Pandemie dem Schutz ihrer Mitmenschen“, so ihr gemeinsamer Appell.

Pressemitteilung

Verbandsgemeinde Brohltal

Das Foto zeigt Bürgermeister Johannes Bell mit Melanie Schüller, Mitarbeiterin im Bürgerbüro des Rathauses in Niederzissen. Foto: privat

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