Jungentage an der Stephanus-Schule Polch
Nachwuchs wollte hoch hinaus
Polch. Ende April fanden für die Schüler der Klassenstufen sieben und acht der Stephanus-Schule in Polch (Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen) zwei außergewöhnliche Schultage statt. Am ersten Tag nahmen die Jungen an einem Sozialen Kompetenztraining teil, das von den Mitarbeiterinnen des Erziehungshilfeprojekts der Caritas, Kerstin Rötering und Birgitt Loser-Hees, und von der Schulsozialarbeiterin Franziska Kohlbecker vom Ju+X-Team der Verbandsgemeinde Maifeld organisiert worden war. Nach einem gemeinsamen Frühstück wurden an verschiedenen Stationen Themen wie Freundschaft, Selbstbild, Vertrauen und Teamfähigkeit bearbeitet. Die Schüler waren mit viel Engagement dabei. An einer Station mussten sie eine Brücke aus Papier bauen, die frei zwischen zwei Stühlen hängen sollte.
Dies diente als Vorbereitung für den nächsten Tag, an dem sich die Schüler auf den Weg nach Mörsdorf in den Hunsrück machen sollten, um von dort aus einen Rundweg zu wandern, der über Deutschlands längste Hängeseilbrücke, die „Geierlay“, führte. Gemeinsam trauten sich alle Schüler, die 360 Meter lange und 100 Meter hohe Brücke zu überqueren. Alle waren sich am Ende einig, dass diese beiden gelungenen Tage den Zusammenhalt der Schülergruppe positiv beeinflusst haben.
