Spendenaktion in der Corona-Pandemie für die Kleiderstube Buschhoven
Nähen von Mund-Nasen- Masken für einen guten Zweck
Buschhoven. Zuerst war es nur eine Idee, die Evelyn Schnabel aus Buschhoven hatte, welche sich dann sehr schnell verselbstständigte.
Zu Beginn der Corona-Pandemie waren Mund-Nasen-Masken gefragt. Schnell wurden bunte Tücher heraus gesucht und dann begann Evelyn Schnabel mit dem Nähen der Masken. Das war am 21. März dieses Jahres. Bereits am ersten Tag hatte es sich im Bekannten- und Verwandtenkreis herumgesprochen, dass es selbst genähte Masken in Buschhoven zu kaufen gäbe und die ersten 91 Masken wurden bereits am 1. Tag bestellt, zu einem Stückpreis von mindestens 5 Euro.
„Dieses Projekt, das durch die Corona-Pandemie entstanden ist und die vielen netten Gespräche mit Menschen beim Kauf ihrer Masken, die ich nur durch diese Umstände kennengelernt habe, haben mich so unglaublich motiviert, dass ich nicht müde wurde immer weiter zu nähen“, so Evelyn Schnabel.
Damit der Preis für die Masken auch angenommen wurde, verkaufte sie das Stück für 5 Euro. Ihr erstes Ziel war es durch den Verkauf, eine Spende von 500 Euro für die Kleiderstube in Buschhoven zusammen zu bekommen.
Die Nähkapazität waren pro Tag 15 Masken. Was dazu führte, dass es mehr Bestellungen gab, als produziert werden konnte.
„Nachdem meine eigenen Stoffe und Garne aufgebraucht waren, konnte ich aus gespendeten Stoffen weitere Masken nähen, hatte folglich keine Ausgaben und konnte somit die gesamten Einnahmen an die Kleiderstube spenden“, freute sich Schnabel über den Erfolg.
500 Masken genäht
Und so konnte sie nach fünf Wochen eifrigen Nähens von mehr als 500 Masken, eine Spende in Höhe von über 4.000 Euro an die Kleiderstube Buschhoven übergeben, die freudestrahlend von der Leiterin Edith Klein und ihren Mitstreiterinnen entgegengenommen wurde.
Dieses Geld und weitere Einnahmen werden von der Kleiderstube als Spenden an karitative Einrichtungen, Sportvereine, Messdiener, Kindergärten sowie Kinder- und Jugendarbeit verteilt. Bereits im letzten Jahr konnten von der Buschhovener Kleiderstube Spenden von über 6.000 Euro verteilt werden.
„Ein ganz großes Lob gilt allen Menschen, die durch den (zum Teil sehr großzügigen) Kauf der Masken, mein Projekt unterstützt haben und auch meinem Mann, der mir in diesen Wochen alle Alltagsarbeiten abgenommen hat, damit ich die Zeit zum Nähen hatte“, so Evelyn Schnabel bei der symbolischen Scheckübergabe.
Weil die Nachfrage nach Masken noch immer bestehe, näht Frau Schnabel weiter und fertigt auch gerne nach eigenen Designwünschen Masken an. Kontaktdaten: Evelyn Schnabel, Am Schlagbaum 8, Buschhoven, Tel. (0 22 26) 144 48.- EICH -
