Bürgermeister Björn Ingendahl und Stadtwehrleiter Ingo Wolf loben Engagement
Nähgruppe sorgte für über 2000 Mund-Nase-SMasken
Helferinnen nähten bereits wochenlang
Remagen. Eine großartige Unterstützung für die Feuerwehrleute, für die Mitarbeiter der Stadt in der Verwaltung, in den Schulen, im Schwimmbad und im Bauhof, leistete eine Gruppe von fleißigen Näherinnen unter der Organisation von „Remagen hilft“.
Die ehrenamtlichen Näherinnen um Rosemarie Horn, die ein Gardinenatelier in Remagen betreibt und somit über viel Erfahrung im Nähen verfügt, und Silke Bisenius nähen schon seit Wochen die in der Corona-Krise so notwendigen Mund-Nasen-Schutzmasken.
Rund 2000 dieser Masken konnten die Ehrenamtlichen bereits an die Mitarbeiter der Stadt und am Donnerstag auch an die Feuerwehr der Gesamtstadt Remagen übergeben.
Wie Stadtwehrleiter Ingo Wolf beim Termin am Donnerstag im Feuerwehrgerätehaus in Remagen mitteilte, hat die Nähgruppe für jede der rund 200 Feuerwehreinsatzkräfte in Remagen jeweils zwei Masken genäht. So kann stets eine Maske getragen werden, während die andere in der Wäsche ist.
Die Masken wurden alle mit Namen gekennzeichnet. Ingo Wolf bedankte sich bei allen ehrenamtlichen Näherinnen, stellvertretend bei Rosemarie Horn und Silke Bisenius, im Namen aller Feuerwehrleute und betonte, dass die Masken eine große Entlastung für die Einsatzkräfte seien.
Auch Bürgermeister Björn Ingendahl sprach den fleißigen Näherinnen einen herzlichen Dank verbunden mit einem Blumengebinde aus. Ein größeres Dankeschön an alle werde nachgeholt. „
Die Masken haben uns sehr geholfen und sind eine großartige Alternative zu den Fertigmasken“, so der Stadtchef. Mit zwei freiwilligen Ehrenamtlichen hatte die Nähgruppe begonnen. Inzwischen sind es rund 20 ehrenamtliche Näherinnen, die abwechselnd für den guten Zweck im Einsatz sind. AB
