Auf Entdeckungstour mit dem NABU Mayen und Umgebung
Natur erleben im Nationalpark Hunsrück-Hochwald
Am Sonntag, 18. Juni um 8 Uhr
Mayen. Zu einem Tagesausflug in das nahe Mittelgebirge lädt der NABU Mayen und Umgebung am Sonntag, 18. Juni ein. Im Fokus steht der noch junge, länderübergreifende Nationalpark Hunsrück-Hochwald. Nach einer beeindruckenden Vorabführung vor zwei Jahren bietet sich Interessierten damit neuerlich die Gelegenheit, diese vom Bundesamt für Naturschutz ausgewiesene „Hotspot-Region für biologische Vielfalt“ kennenzulernen.
Während es zuletzt in den östlichen Teil um Hunsrückhaus und Wildenburg ging, wo es vielfältige Informationen über die verbliebenen Hochmoore und die scheuen heimischen Wildtiere zu erfahren gab. So werden die Teilnehmer dieses Mal in die historische Besiedlung und Nutzungsgeschichte der Region eingeweiht. Im saarländischen Otzenhausen, also ganz im Westen, führt die Rangertour zum Ringwall der größten keltischen Festungsanlage Europas. Entwicklung und Verwendung der Buchen-Altholzbestände im Umfeld werden dabei thematisiert, eine rekonstruierte Siedlung veranschaulicht die Anfänge der menschlichen Landnahme. Auch am Beispiel des Naturschutzgebiets Moosbruch lassen sich die Nutzungswechsel im Zeitverlauf nachvollziehen. Dazu gehören die geleisteten Anstrengungen zur Renaturierung und Renaissance der Torfmoose.
Nach Abstieg vom Dollberg und dem Mittagessen geht es weiter zur Geierlay bei Mörsdorf, wo die Hängeseilbrücke tief blicken lässt. Menschliche Naturnutzung heute. Gutes Schuhwerk und wettergerechte Kleidung sind nötig für beständige Bergaufstrecken.
Restplätze sind noch verfügbar
Treffpunkt um 8 Uhr ist der Parkplatz am Rewe, Polcher Straße 130 in Mayen, wo die Exkursion per Reisebus startet. Restplätze sind noch verfügbar. Die Anmeldung ist möglich bei Ursel Westphalen unter Tel. (0 26 51) 7 05 16 00 oder per E-Mail: Ursel.Westphalen@NABU-Mayen.de.
