„Hexenbuche“ in Hilberath stark beschädigt
Naturdenkmal ist wahrscheinlich nicht zu retten
Sturm hat den angegriffenen Baum weiter geschwächt
Hilberath. Am 10. August ist bei einem Gewitter mit Sturmböen ein Teil der Krone der Hexenbuche in Hilberath herausgebrochen. Der aufgrund von Fäulnispilzen ohnehin schon stark angegriffene Baum konnte den Sturmböen nichts mehr entgegensetzen, und ein Teil der Krone wurde aus dem Stamm herausgerissen. An der Bruchstelle ist nun deutlich eine bereits zuvor vorhandene Schadstelle zu erkennen. Der aktuelle Schaden ist derart groß, dass dieser vom Baum nicht mehr ausgeheilt werden kann. Vielmehr ist er eine zusätzliche Eintrittspforte für weitere Pilzsporen und Schadorganismen, die den Baum, so ist leider zu vermuten, in den nächsten Jahren vollständig zum Absterben bringen werden. Das Alter der Hexenbuche ist auf circa 120 bis 140 Jahre zu schätzen, und sie ist ein einmalig gewachsener Baum, der anstelle einer klassischen Baumkrone mit starken, langen, weit ausladenden Ästen eher die Form einer Pilzkrone aufweist.
Die gesamte Krone besteht aus vielen kurzen Ästen, die kugelförmig gewachsen sind. Aus diesem Grund wurde dieser Baum auch als Naturdenkmal ausgewiesen.
Pressemitteilung
der Stadt Rheinbach
