Orange Westerwald setzt sichtbares Zeichen in der Region
Nein zu Gewalt gegen Frauen
Am Mittwoch, 20. Juli um 19 Uhr
Westerwaldkreis. Gemeinsam ein sichtbares Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzen, das möchten die Akteurinnen von „Orange Westerwald“ auch im Westerwald. Nach wie vor zählt Gewalt gegen Frauen zu einer der meist verbreiteten Menschenrechtsverletzungen. Im Zuge der Corona-Pandemie zeichnet sich weltweit ein Anstieg häuslicher Gewalt ab. Vor allem die Folgen der Ausgangs- und Kontaktbeschränkungen führen in vielen Familien zu mehr Konflikten. Sich selbst Hilfe zu holen oder sich aus der Situation zu retten ist für Frauen noch schwieriger als zuvor.
Was können wir tun? Welche Möglichkeiten haben Betroffene? Welche Präventionsmöglichkeiten gibt es für Schulen? Was können Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrer gezielt tun?
Orange Westerwald freut sich ganz besonders, nach der Absage im November zu diesem Thema nunmehr Romy Stangl als Rednerin begrüßen zu dürfen.
Romy Stangl ist Autorin, Model, Kämpferin gegen häusliche Gewalt – und bricht als ehemalige Betroffene damit ein Tabu. Stangl ist als Aktivistin bei „Terre des Femmes“ und Vorstandsfrau von „One Billion Rising München“ tätig und engagiert sich bei UN Women Deutschland für die Rechte von Frauen weltweit. Sie hat das Projekt „Signs of Hope“ für Betroffene von häuslicher Gewalt ins Leben gerufen und ist Mitinitiatorin des Gewaltpräventionskonzeptes „Die Friedensstifter“. Überdies begleitet sie ehrenamtlich Frauen, die von häuslicher Gewalt betroffen sind, auf ihrem Weg aus dieser Situation.
Romy Stangl spricht am Mittwoch, 20. Juli um 19 Uhr im Forum St. Peter in Montabaur, Auf dem Kalk 9. Die Aktionsgruppe „Orange Westerwald“ präsentiert überdies den Video-Trailer „Nein zu Gewalt gegen Frauen und Mädchen im Westerwald“. Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung per Email an gleichstellungsstelle@westerwaldkreis.de wird gebeten.
Pressemitteilung des
Westerwaldkreises
