Allgemeine Berichte | 28.12.2018, 11:01 Uhr

Kreisverwaltung und VRS sorgen für tarifliche Verbesserung

Netzweit gültige Abotickets gelten ab Januar im Landkreis Ahrweiler

Köln/Kreisr-Ahrweiler. Im Zuge seiner tariflichen Strukturmaßnahmen für das Jahr 2019 hat der Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) gemeinsam mit dem Landkreis Ahrweiler eine Verbesserung für die Fahrgäste vereinbart. Alle auf dem Gebiet des VRS netzweit gültigen Abos gelten ab dem 1. Januar nun auch im Landkreis Ahrweiler und damit einheitlich im kompletten erweiterten VRS-Netz.

Zu den netzweit gültigen Abos zählen unter anderem das Job-Ticket, das Großkunden-Ticket und Tickets aus dem Ausbildungssegment wie das Schüler-Ticket, das Dual-Ticket und das Semester-Ticket. Bislang galten die genannten Tickets nicht generell im Gebiet des Landkreises Ahrweiler. Diese Ausnahmeregelung wird nun ohne Zuzahlung eines weiteren Aufpreises wegfallen.

„Dies bedeutet einen deutlichen Kundenmehrwert und einen erheblichen Abbau an Tarifkomplexität“, so VRS-Geschäftsführer Michael Vogel. Die tariflichen Strukturmaßnahmen seien wichtige Schritte, um den Tarif im Verbundgebiet fit für die Zukunft zu machen. „Das Tarifsystem wird durch die Neuerungen einheitlicher und transparenter“, so Vogel. Für Dr. Jürgen Pföhler, den Landrat des Kreises Ahrweiler, bedeutet die einheitliche Lösung eine erhebliche Attraktivitätssteigerung des ÖPNV: „Neben der Vereinfachung der Tarifkomplexität, bei der es bisher zu unterschiedlichen räumlichen Gültigkeiten bei einzelnen Ticketprodukten kam, wird jetzt vor allem den nordrhein-westfälischen Bürgern der Zugang zum Kreis Ahrweiler mit dem ÖPNV ohne Zusatzkosten ermöglicht. Gerade in Bezug auf die Job-Tickets war dies bei Einführung des VRS-Tarifes von vielen Einwohnern aus dem Raum Köln-Bonn immer wieder nachgefragt worden. Jetzt ist es auch für diesen Personenkreis möglich, mit dem Job-Ticket kreisweit im ÖPNV unterwegs zu sein. Der Kreis Ahrweiler wird damit zusätzlich weiter an Attraktivität als Naherholungsgebiet für das angrenzende Nordrhein-Westfalen gewinnen.“

Pressemitteilung des

Verkehrsverbunds Rhein-Sieg

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