Allgemeine Berichte | 18.04.2023

Bachem nimmt erneut Tempo auf gegen Raser

Neuauflage der Kampagne „Runter vom Gas“

(v.l.) Heinz Kurth, Ulrich Stieber und Johannes Stieber.  Foto: Melanie Giffels

Bachem.Erneut hat Bachems Ortsbeirat seine Kampagne „Runter vom Gas“ gestartet. Anlass für diese Aktion sind einmal mehr die negativen Erkenntnisse zu den Geschwindigkeiten, mit denen die Straßen des Stadtteils von Pkw, Lkw und Motorrädern befahren werden. In den vergangenen Jahren haben die Ortsbeiratsmitglieder immer wieder über längere Zeiträume mit unterschiedlich großen und gut sichtbaren Bannern zur Einhaltung der erlaubten Geschwindigkeiten im Straßenverkehr gemahnt. So weisen seit Kurzem wieder 20 gelb-grün-schwarze Schriftzüge wie „Runter vom Gas“ oder „Spät dran – Ruhig bleiben“ darauf hin, sich an die Verkehrsregeln zur Geschwindigkeit zu halten. Denn das zu beobachtende Fahrverhalten im Ort bereitet große Sorge. Temporegeln scheinen keine Bedeutung zu haben, wie Ortsvorsteher Ulrich Stieber resümiert. Dabei gebe es kaum noch Unterschiede zwischen dem Fahrverhalten etlicher Einwohner, den oft gescholtenen Paket- und Lieferdiensten, Taxen oder Lkw und Zweirädern. Geschwindigkeitsanzeigetafeln schrecken nur kurzfristig auf. Die nach und nach wieder zum Einsatz kommenden „Blitzer“ sind aus Kapazitätsgründen im Stadtteil nur selten zu registrieren, sollten aber aus Sicht des Ortsbeirats der Effektivität wegen in Zeiten des Schul- und Berufsverkehrs zum Einsatz kommen.

„Ob aus Unkenntnis, Ignoranz oder Egoismus werden unsere Straßen überwiegend weder dort, wo Schrittgeschwindigkeit gilt, noch in Tempo-30-Bereichen regelgerecht befahren“, kritisiert auch Johannes Stieber, stellvertretender Ortsvorsteher. Es sei unverständlich und unverantwortlich, welche Gefährdungen der schwächeren Verkehrsteilnehmer von Rasern produziert und in Kauf genommen werden.

Der Ortsbeirat will dennoch nicht davon ablassen, eindringlich im Sinne der Verkehrssicherheit zu appelieren. Das Schreckgespenst eines massiven und folgenschweren Verkehrsunfalls wollen die Kommunalpolitiker nicht heraufbeschwören. Dennoch sei es dringend angezeigt, dass sich endlich sämtliche Verkehrsteilnehmer an die Regeln halten. Aus Gründen der Sicherheit, der Lärmvermeidung und des respektvollen Umgangs miteinander.

Pressemitteilung

Ortsvorsteher des

Stadtteils Bachem

(v.l.) Heinz Kurth, Ulrich Stieber und Johannes Stieber. Foto: Melanie Giffels

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