Allgemeine Berichte | 28.02.2020

Rhein-Lahn-Kreis

Neue Broschüre zeigt Pflanzen im Winterkleid

Anregung zu genauerer Naturbetrachtung

Bad Ems. Welche Baum- und Straucharten gibt es eigentlich vor unserer Haustür? Und wie erkennt man sie auch in der kalten Jahreszeit – wenn ihre charakteristischsten Merkmale, die Blätter, fehlen? Darum geht es in der neuen Broschüre, die der Zweckverband Naturpark Nassau jetzt herausgebracht hat.

Die beiden Zweckverbandsvorsteher, die Landräte Achim Schwickert (Westerwaldkreis) und Frank Puchtler (Rhein-Lahn-Kreis), zeigten sich darüber erfreut, dass es Naturpark-Geschäftsführer Stefan Eschenauer gelungen war, mit Dr. Markus Ackermann von der Universität Koblenz einen kompetenten Autor für die Broschüre zu gewinnen. Ackermann stellt auf übersichtlichen Bestimmungstafeln die Erkennungsmerkmale der einzelnen Baum- und Straucharten vor. Wie sieht eigentlich die Rinde des Bergahorns aus? Wie unterscheiden sich die Knospen von Stiel- und Traubeneiche? Das sind nur zwei Fragen, die sich mithilfe des neuen Heftes beantworten lassen. Orientiert hat sich Dr. Ackermann dabei an der im Jahr 2000 herausgegebenen Broschüre über die unterschiedlichen Bäume und Sträucher im Naturpark. Wie aktuell das Thema „Bäume und Sträucher“ derzeit ist, zeigt ein Blick in unsere heimischen Wälder. Borkenkäfer, Orkane oder auch die heißen Sommer der vergangenen Jahre haben dem heimischen Wald enorm zugesetzt.

Die Broschüre „Laubabwerfende Bäume und Sträucher im Winter“, wird in den Schulen, Verbandsgemeinden, Forstämtern und Tourist-Informationen innerhalb des Naturparks Nassau verteilt. Sie soll einen kleinen Beitrag dazu leisten, die Bäume und Sträucher vor unserer Haustür nicht als selbstverständlich hinzunehmen. Sie regt vielleicht auch dazu an, die Natur etwas genauer zu betrachten.

Die Broschüre kann in der Geschäftsstelle des Naturparks Nassau, Bachgasse 4, 56377 Nassau, E-Mail (info@naturparknassau.de), oder in den Kreisverwaltungen Rhein-Lahn und Westerwald angefordert werden, wo sie außerdem zum Mitnehmen ausliegt.

Pressemitteilung des

Rhein-Lahn-Kreises

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