Allgemeine Berichte | 05.09.2018

Offizieller Start von „Rheinbach liest vor 2018“

Neue Bücher mit „Fernblick“

Das Rote Büchereisofa wurde zum Start von „Rheinbach liest vor 2018“ auf dem Schlittenberg platziert. privat

Rheinbach. Zum offiziellen Start von „Rheinbach liest vor 2018“ trafen sich Bücherfreunde unterschiedlichen Alters auf dem Schlittenberg im Freizeitpark. Gesucht werden wieder Testleser und Buchpaten.

Es ist eine schöne Tradition geworden, das Rote Büchereisofa an besonderen Rheinbacher Orten aufzustellen, um auf den Beginn der „Testlesewochen“ aufmerksam zu machen. Diesmal wuchteten einige Aktivisten das Sofa bei herrlicher Herbstsonne auf den Schlittenberg im Freizeitpark. Mit dabei: Etwa 100 neu erschienene Kinder- und Jugendbücher. Denn das ist die Kernidee von „Rheinbach liest vor“: Aus den Neuerscheinungen diejenigen herauszufiltern, die sich in der Vorlesepraxis bewähren. Im Frühjahr nächsten Jahres soll daraus wieder eine kostenlose Empfehlungsbroschüre entstehen. Das breit angelegte „Mitmachen“ war für die Stiftung Lesen schon 2014 der Grund, die Aktion als vorbildlich auszuzeichnen. Auch in diesem Jahr sind wieder die Öffentliche Bücherei St. Martin mit dem Leseclub, seinen Vorlesepaten und seiner Donnerstagsveranstaltung „Reisen ins Geschichtenland“ dabei. In der Bücherei gibt es demnächst einen Aktionstisch, wo sich auch Familien Bücher zum Testen aussuchen können. Auch Buchhändler Christoph Ahrweiler bietet im regelmäßigen Rhythmus an Samstagen Leseclubs für Kinder und Jugendliche an. „Ein Aspekt ist dabei neben anderen auch, dass wir von der Zielgruppe erfahren, wie sie über die neuen Bücher denken. Das ist für die Beratung unserer Kunden ganz wichtig.“ Seine Buchhandlung Kayser mit dem Fachpersonal ist zudem auch für die Arbeitsgruppe eine wichtige Quelle für Tipps über verheißungsvolle Neuerscheinungen, die der RLV-Redaktion auf Lieferschein zum Sichten zur Verfügung gestellt werden. Für die Verlage ist wiederum Monika Flieger, 1. Vorsitzende von Rheinbach liest und Kopf der RLV-Arbeitsgruppe, mittlerweile eine wichtige Ansprechpartnerin geworden. „Verlage wollen mit ihren Titeln natürlich allzu gerne bei uns in die Empfehlungsbroschüre kommen“, ist sich die gelernte Buchhändlerin sicher. „Aber dank der Buchpatenschaften und unserer Vereinskasse sind wir unabhängig.“ Neben Mitgliedern der Arbeitsgruppe wie Melanie Kriegel, Elke Weyers und Gerd Engel waren auch die Autoren Günter Detro und Wolfgang Bittscheidt auf den Berg gestiegen. „Wir lesen unseren Enkeln vor und haben natürlich ein großes Interesse daran, sie gut zu unterhalten und anzuregen, ohne uns selbst dabei zu langweilen“, schmunzeln die beiden und sind gespannt, ob sie bei der Auswahl fündig werden, um demnächst eine positive Rezension verfassen zu können. Die meisten Rezensionen werden aus Kitas und Grundschulklassen kommen. Die Redaktion sichtet bis ca. Ende November die Rückmeldungen. „Neu ist, dass wir als Erscheinungsdatum für die Broschüre also nicht den Bundesweiten Vorlesetag im November anpeilen, sondern den Welttag des Buches im April des Folgejahres“, erklärt Elke Weyers. „So können wir mit mehr Ruhe und folglich auch gründlicher und sorgfältiger arbeiten.“ „Ein weiterer Vorteil ist“, ergänzt Melanie Kriegel, die sich im Redaktionsteam auch um die Bilderbuch-Apps kümmert, „dass wir die zahlreichen Herbsttitel besser sichten können. Die sind oft besonders interessant.“ Zum Konzept von „Rheinbach liest vor“ gehört auch eine kleine Veranstaltungsreihe im November. Neben Klassikern wie „only girls“ (15. November), „Reisen ins Geschichtenland spezial“ (15. November), „only boys“ (16. November) und dem Vorlesewettbewerb für Grundschüler „Laut oder deutlich!“ (24. November) wird es am 3. November auch eine „TextProbe Junior“ geben, ein Format, das erstmals beim diesjährigen Lesefest „Seitenknistern“ erprobt wurde. Alle Veranstaltungen sind, genau wie die Broschüre, kostenlos. „Der Rheinbacher Handel, das Gewerbe und die Ärzteschaft sind daher wieder zu Buchpatenschaften aufgerufen, damit wir das auch schaffen“, so Kriegel. Schon mit einer Spende von 25 Euro kann man „Rheinbach liest vor“ wirkungsvoll unterstützen. Infos gibt es auf rheinbach-liest.de oder direkt unter der Emailanschrift monika.flieger@rheinbach-liest.de.

Das Rote Büchereisofa wurde zum Start von „Rheinbach liest vor 2018“ auf dem Schlittenberg platziert. Foto: privat

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